• 13.08.2012, 11:33:20
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ASFINAG: 5.160 Brücken und 151 Tunnel im Visier des ASFINAG-Erhaltungsmanagements

Abteilung prüft Zustand der Bauwerke - Wichtige Daten für Erstellung des Bauprogramms

Wien (OTS) - Sie haben ein wachsames Auge auf über 5.160 Brücken,
151 Tunnel und 2.435 Wegweiser-Schilder. Die Mitarbeiter des
ASFINAG-Erhaltungsmanagement erfassen die Zustände von Fahrbahnen,
Brücken und Tunnel und tragen zur Entscheidung bei, wann und wo
welche Sanierungen durchgeführt werden. Und das teilweise spektakulär
auf 192 Meter über dem Erdboden.

Im Sommerreiseverkehr stimmt die ASFINAG das Baustellen-Programm
auf den erhöhten Urlauberreiseverkehr ab. Für die 45 Mitarbeiter des
Erhaltungsmanagements bedeutet aber auch der Sommer viel Arbeit, um
profunde Daten über den Zustand der Brücken, Tunnel und Bauwerke
entlang des 2.100 Kilometer langen Streckennetzes zu gewinnen. Sie
verrichten ihre Arbeit sowohl in der Nacht (vor allem Wiener Raum, um
den Tagesverkehr nicht zu beeinflussen) oder auf 192 Meter Höhe wie
etwa unter Europabrücke an der A 13 Brenner Autobahn. Ein
anspruchsvoller Job, der wesentliche Grundlagen für die Erstellung
des ASFINAG-Bauprogrammes liefert.

5.160 Brücken mit einer Gesamtfläche von 5,6 Millionen

Quadratmetern, 151 Tunnel mit einer Gesamtlänge von 347 Kilometern
und 2.435 Wegweiser-Schilder - das sind die beeindruckenden Eckdaten
der zu untersuchenden Einrichtungen. "Es ist wichtig, dass gute Daten
vorhanden sind. Teile unseres Straßennetzes stammen aus den 1960er
Jahren. Es können nicht alle Bereiche zur selben Zeit saniert werden.
Deswegen bedarf es einer Einschätzung, was zu welcher Zeit angegangen
wird", erklären die Verantwortlichen Walter Neumann und Thomas Gabl.

Für diese Prüfungen und Begutachtungen gibt es mit den Richtlinien
und Vorschriften für den Straßenbau (kurz RVS) genaue Vorgaben. Dazu
kommt noch, dass etwa bei Brücken- oder Tunnelprüfungen externe
Experten herangezogen werden. "Somit gewährleisten wir ein
Vier-Augen-Prinzip und haben höchst mögliche Sicherheit bei den
Ergebnissen", erklären Gabl und Neumann. Spektakuläre Einsätze wie
auf einem Brückeninspektionsgerät unter der Europabrücke auf 192
Meter Höhe in Tirol oder Nachteinsätze bei Tunnelprüfungen im Wiener
Raum gehören zur Tagesordnung.

Da derartige Untersuchungen ohne Sperre eines Fahrstreifens oder
gar eines Tunnels meist nicht möglich sind, haben die Mitarbeiter
immer ein Auge auf den fließenden Verkehr: Sollte es zu
Verkehrsbehinderungen kommen, werden die Arbeiten sofort unterbrochen
und erst dann weitergeführt, wenn diese nicht mehr bestehen.

Das Erhaltungsmanagement leistet einen wertvollen Beitrag - denn
nur mit diesen Ergebnissen und der permanenten Beobachtung kann die
Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nachhaltig gewährleistet werden.

Rechnungshof stellte Erhaltungsmanagement gutes Zeugnis aus

Bei Zustandserfassung sowie Planung und Strategie des
Bauprogrammes gilt es auch, wirtschaftlich nachhaltig mit den
finanziellen Ressourcen umzugehen. Bei einer tiefgreifenden Prüfung
hat der Bundesrechnungshof dem Erhaltungsmanagement ein sehr gutes
Zeugnis ausgestellt.

Wesentlichster Punkt dabei war die Bauprogrammplanung für so
genannte Oberbaumaßnahmen. In der jüngst beschlossenen Periode 2012
bis 2017 ist für diese Maßnahmen ein Budget von 108 Millionen Euro im
Mittelwert vorgesehen - ein Schritt, der vom Rechnungshof
ausdrücklich "begrüßt" wurde. Dadurch sei ein optimierter
Mitteleinsatz gewährleistet.

Rückfragehinweis:
ASFINAG
Alexander Holzedl
Pressesprecher
Tel.: +43 664 60108 18933
[email protected]

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