• 10.08.2012, 13:22:00
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Tierversuche: Bürokratischer Aufwand gefährdet Forschungsstandort Österreich

Wien (OTS) - Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär des Verbands
der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig) schließt sich in
der Debatte zum Entwurf für ein neues Tierversuchsgesetz der Kritik
der Forscher zum Tierversuchsgesetz an. Diese hatten in einer
Aussendung vor einer Gefährdung des Forschungsstandorts Österreich
gewarnt, weil der Entwurf unter anderem eine Ausweitung der
Definition von Tierversuchen vorsah.

Schließlich sei dessen Erhalt ein wichtiger Faktor für die
Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft und für den Verbleib von
hoch spezialisierten Wissenschaftlern in Österreich. "Österreich
braucht Forschung und Fortschritt zur Verbesserung des Lebens", so
Huber.

Der Entwurf zum Tierversuchsgesetz setzt eine europäische
Richtlinie um, deren Credo das Prinzip Vermeidung - Verminderung -
Verfeinerung von Tierversuchen ist und durch die Doppelversuche
europaweit vermieden werden sollen. Zu diesem Prinzip bekennt sich
auch die pharmazeutische Industrie.

Für die Erforschung innovativer Arzneimittel sind Tierversuche in
der Präklinik eine unabdingbare Voraussetzung. Zudem gibt es
gesetzliche Regelungen, die vorsehen, dass neue Substanzen erst an
Zellkulturen, dann an Tieren und zuletzt erst an Menschen geprüft
werden müssen. "Ohne Tierversuche ist die Erforschung neuer
Arzneimittel also nicht möglich. Insofern retten Tierversuche
Menschenleben", so Huber abschließend.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand August 2012), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca.10.000
Beschäftigte.

Rückfragehinweis:
Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Communication & PR, Mag. Barbara Grohs
Tel.: 01/40 60 290-20
mailto:[email protected]

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