Rettungsgasse - BZÖ-Hagen: Lobhudelei von Asfinag und Bures entbehrlich

Wien (OTS) - "Die Kampagne zur Einführung der Rettungsgasse ist offensichtlich ins Leere gegangen, wie die Beschwerden einiger Rettungsorganisationen zeigen. Die Lobhudelei von Asfinag und Verkehrsministerin Bures ist daher entbehrlich", erklärt BZÖ-Verkehrssprecher Abg. Christoph Hagen. Zudem gebe es in der Praxis baulich bedingt größere Probleme.

"Die Autofahrer durften mit den Vignetten für eine millionenschwere Kampagne blechen, die aber bei weitem nicht das gesetzte Ziel erreicht hat", kritisiert Hagen. Denn während es auf einer "normalen" zweispurigen Straße sehr einfach sei, die Rettungsgasse zu bilden, "sollen die Experten von Asfinag und Verkehrsministerium den Autofahrern einmal einfach, verständlich und anschaulich erklären, wie das an einem Wochentag um 17.00 Uhr auf der Wiener Südosttangente im Bereich Donaukanal/St.Marx funktionieren soll. Daran kann dann die Qualität einer Kampagne gemessen werden", so Hagen.

Zu den unterschiedlichen Aussagen der Rettungsorganisation bezüglich des Funktionierens der Rettungsgasse merkt der BZÖ-Verkehrssprecher an: "Die unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten, Pannenstreifen -aber auch die unterschiedlichen Abmessungen der Einsatzfahrzeuge müssen miteinberechnet werden! Ein Pkw kann sich eben leichter durchschlängeln, als ein tonnenschweres Feuerwehrfahrzeug", erinnert Hagen und fragt, ob schon Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen wurden.

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