- 10.08.2012, 10:50:33
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Rettungsgasse - BZÖ-Hagen: Lobhudelei von Asfinag und Bures entbehrlich
Wien (OTS) - "Die Kampagne zur Einführung der Rettungsgasse ist
offensichtlich ins Leere gegangen, wie die Beschwerden einiger
Rettungsorganisationen zeigen. Die Lobhudelei von Asfinag und
Verkehrsministerin Bures ist daher entbehrlich", erklärt
BZÖ-Verkehrssprecher Abg. Christoph Hagen. Zudem gebe es in der
Praxis baulich bedingt größere Probleme.
"Die Autofahrer durften mit den Vignetten für eine millionenschwere
Kampagne blechen, die aber bei weitem nicht das gesetzte Ziel
erreicht hat", kritisiert Hagen. Denn während es auf einer "normalen"
zweispurigen Straße sehr einfach sei, die Rettungsgasse zu bilden,
"sollen die Experten von Asfinag und Verkehrsministerium den
Autofahrern einmal einfach, verständlich und anschaulich erklären,
wie das an einem Wochentag um 17.00 Uhr auf der Wiener Südosttangente
im Bereich Donaukanal/St.Marx funktionieren soll. Daran kann dann die
Qualität einer Kampagne gemessen werden", so Hagen.
Zu den unterschiedlichen Aussagen der Rettungsorganisation bezüglich
des Funktionierens der Rettungsgasse merkt der BZÖ-Verkehrssprecher
an: "Die unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten, Pannenstreifen -
aber auch die unterschiedlichen Abmessungen der Einsatzfahrzeuge
müssen miteinberechnet werden! Ein Pkw kann sich eben leichter
durchschlängeln, als ein tonnenschweres Feuerwehrfahrzeug", erinnert
Hagen und fragt, ob schon Maßnahmen zur Verbesserung der Situation
ergriffen wurden.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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