- 10.08.2012, 10:02:31
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SJ, FSG-Jugend, AKS, JG und VSStÖ: Die Jugend zu spalten wird nicht funktionieren, Frau Burgstaller!
Alle roten Jungendorganisationen bekräftigen ihr Bekenntnis zum offenen und freien Hochschulzugang
Wien (OTS/FSG) - Wir beziehen uns auf ein Interview von
Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in der aktuellen Ausgabe von NEWS,
in der sie offenkundig versucht, Lehrlinge gegen Studierende
auszuspielen. "Anscheinend gehen Frau Burgstaller inzwischen die
inhaltlichen Argumente aus, wenn sie schon gezwungen ist, so tief in
den politische Mistkübel zu greifen. Zu versuchen, einen Keil in die
Jugend zu treiben und Lehrlinge gegen Studierende auszuspielen, nur
um das eigene politische Spiel zu gewinnen, ist wirklich das Letzte",
so Jessica Müller, Vorsitzende des Verbands sozialistischer
StudentInnen.
"Sei es für die Anliegen von Lehrlingen, SchülerInnen, Studierende
oder bessere Angebote für lebenslanges Lernen, wir kämpfen seit
Jahren gemeinsam und solidarisch für ein besseres Bildungssystem in
Österreich, und daran wird sich auch so schnell nichts ändern", so
Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich.
"Seit Jahren hätte Burgstaller Zeit gehabt, sich aktiv darum zu
kümmern, die Situation von Lehrlingen zu verbessern. Zu unserer
Forderung nach einer Fachkräftemilliarde, die eine dringend
notwendige Verbesserung der Ausbildungsqualität bringen würde, haben
wir von ihrer Seite noch nie etwas gehört. Stattdessen fällt Gabi
Burgstaller in unregelmäßigen Abständen lediglich durch politische
Vorschläge auf, die im Endeffekt Verschlechterungen für die
Jugendlichen bringen. Das beweist uns, dass es ihr nur um das
politische Kleingeld geht", so Florian Hohenauer,
Bundesjugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer
GewerkschafterInnen.
"Studiengebühren können zwar für Einzelpersonen das Ja oder Nein für
ein Studium bedeuten, für die insgesamte bildungspolitische Debatte
sind diese aber eigentlich nur ein Nebenschauplatz. Viel wichtiger
wäre die Forderung nach einer gemeinsamen Schule der 10- bis
14-Jährigen. Wir würden uns deshalb wünschen, dass Frau Burgstaller
endlich davon Abstand nimmt, gemeinsame Sache mit den Konservativen
zu machen, und sich stattdessen auf ihr soziales Gewissen rückbesinnt
und uns in unserer Forderung nach einer Gesamtschule unterstützt", so
Tatjana Gabrielli, Vorsitzende der Aktion Kritischer SchülerInnen.
Diesem Vorschlag kann auch Tina Tauß, Vorsitzende der Jungen
Generation, viel abgewinnen: "Wir wissen, dass die Trennung in
Hauptschulen und Gymnasien eine wesentliche Hürde für die soziale
Mobilität darstellt. Es muss deshalb oberste Priorität werden, eine
gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen durchzusetzen, um so noch
weitere Barrieren in unserem Bildungssystem abzubauen."
"Wir wollen weiterhin gute inhaltliche Arbeit im Interesse der Jungen
machen, um so deren Anliegen wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Wir
haben kein Interesse an politischem Hick-Hack, das auf dem Rücken der
Jungend ausgetragen wird, und wir würden uns auch etwas mehr von
einer gewählten Spitzenpolitikerin erwarten. Dieser lächerliche
Versuc,h einen Keil zwischen uns zu treiben, wird an unserem Einsatz
für gleiche Bildungschancen für alle nichts ändern", so alle
Vorsitzenden unisono.
Rückfragehinweis:
Rückfragen:
FSG-Jugend
Florian Hohenauer
0676 / 817 111 008
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