BZÖ Burgenland: Dieter Herist zum geschäftsführenden Landesobmann gewählt

Kampfansage gegen rot-schwarze Geiselhaft

Eisenstadt (OTS) - Der 44-jährige Rechnitzer Dieter Herist wurde
am 12. Juli vom BZÖ-Bündnisteam Burgenland einstimmig zum geschäftsführenden Obmann des BZÖ Burgenland gewählt. Gestern, Donnerstag, hat er auch sämtliche Funktionen des BZÖ-Chefs übernommen. Herist folgt damit Jörg Steiner nach, der aus beruflichen Gründen diese Funktion nicht mehr ausübt.

Dieter Herist arbeitet seit 2007 als Fachreferent für die Bereiche Arbeit, Soziales, Verkehr und Infrastruktur im BZÖ-Parlamentsklub und ist seit dem Vorjahr mit dem Untersuchungsausschuss betraut. Er hat schon bisher die Landessprecher-Aufgaben wahrgenommen und wird die Funktion des geschäftsführenden Obmannes ehrenamtlich ausüben.

"Wir sind mit dem BZÖ auf einen guten Weg. Schritt für Schritt werden weitere Strukturen aufgebaut, damit die Burgenländerinnen und Burgenländer aus der rot-schwarzen Geiselhaft befreit werden. Erklärtes Ziel ist es, die rot-schwarze Verpolitisierung unseres Landes weiter zu bekämpfen. Die andauernde Bevormundung der Menschen muss ein Ende haben", erklärt Herist.

Notwendige Reformen in Verwaltung, Bildung und im Gesundheitssystem bleiben seit Jahren auf der Strecke, kritisiert der neu gekürte Obmann. "Noch immer werden Landesgesellschaften von Parteigünstlingen geführt und Parteiinteressen von SPÖ und ÖVP über die des Landes gestellt. Posten werden nach rot-schwarzer Proporz-Manier besetzt und aufgeteilt, wie beispielsweise jüngst die rot-schwarze Fachhochschul-Besetzung durch Georg Pehm und Josef Wiesler. Durch diese parteipolitische Geiselhaft von SPÖ und ÖVP herrscht Stillstand in diesem Land", kritisiert der geschäftsführende Obmann.

Es sei völlig unglaubwürdig, wenn Landeshauptmann Niessl und sein Stellvertreter Steindl erklären, sie hätten von der parteipolitischen Besetzung der Ex-BEGAS-Vorstände und der hohen Gagen an Simhandl und Schweifer nichts gewusst, obwohl es schon seit April dieses Jahres die Vorwürfe wegen Bereicherung in der Causa BEGAS gab. Doch SPÖ und ÖVP haben nicht gehandelt, so Herist. Die Entrüstung von Niessl und Steindl über diese Vorfälle ist daher entbehrlich. "Außerdem kommt die Beauftragung des Bundesrechnungshofes mit der Überprüfung der Causa BEGAS Monate zu spät, denn viele Haushalte im Burgenland mussten hohe Gaspreise zahlen", kritisiert Herist.

Im Burgenland sind laut Herist eine verstärkte Kontrolle und dringende Struktur-Reformen ein Gebot der Stunde, denn auch bei den Wahl- und Bürgerrechten wurde kaum etwas getan. Die burgenländische Bevölkerung kann nach wie vor viel zu wenig in wichtigen Fragen und Entscheidungen mitbestimmen und wird durch bloße Ankündigungen von SPÖ und ÖVP stets vertröstet.

"Familien und Pendler brauchen dringend eine Entlastung. Die Bevölkerung darf nicht länger geschröpft werden! Auch die Klein- und Mittelbetriebe müssen entlastet und dabei unterstützt werden, dass die Arbeitsplätze für viele Burgenländerinnen und Burgenländer für die Zukunft gesichert werden", verlangt Herist. "Im Interesse der Bürger wird daher das BZÖ als neue bürgerliche Kraft weiterhin die notwendigen Reformen durch Initiativen einfordern", so der geschäftsführende Landesobmann des BZÖ Burgenland.

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