• 03.08.2012, 08:37:41
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LH Wallner: "Land bleibt bei Gemeindeentwicklung starker Partner"

Schulterschluss von Land und Vorarlberger Gemeinden für noch mehr gemeindeübergreifende Zusammenarbeit

Bregenz/Dornbirn (OTS/VLK) - Im Vorarlberger Gemeindehaus in
Dornbirn hat Anfang dieses Jahres ein neu eingerichtetes
Kompetenzzentrum die Arbeit aufgenommen. Seine Aufgabe besteht darin,
für Vorarlbergs Gemeindeverwaltungen innovative Organisationsabläufe
und Standards zu entwickeln und die Kommunen bei laufenden bzw. neuen
Kooperationen professionell zu unterstützen. Für Ausstattung und
Betrieb des Zentrums werden vom Land fürs erste Tätigkeitsjahr 36.000
Euro bereitgestellt, informiert Landeshauptmann Markus Wallner.

Weil die Aufgaben der Vorarlberger Gemeinden nicht weniger werden,
der finanzielle Spielraum und die zur Verfügung stehenden Ressourcen
auf der anderen Seite aber stark begrenzt sind, ist es sinnvoll, in
jenen Bereichen, wo dies möglich ist, nach Kooperationsmöglichkeiten
und neuen Formen der Zusammenarbeit zu suchen. In Vorarlberg sind die
Gemeinden sehr weit. Schon jetzt arbeiten die Kommunen in
vielfältiger Weise eng zusammen, etwa in den Bereichen Baurechts-,
Finanz- oder Personalverwaltung. "Die vielen erfolgreichen Beispiele
motivieren zusätzlich, den Ausbau der Gemeindekooperationen weiter
voranzutreiben", betont Landeshauptmann Wallner. Voraussetzung sei,
dass die überörtliche Zusammenarbeit auf einem Konsens der Gemeinden
beruhe - unabhängig davon, in welchem Bereich sie stattfindet.
Wallner: "Gemeindeautonomie und Kooperation mit anderen Gemeinden
stehen in keinem Gegensatz". Dementsprechend breit verankert sei auch
die Bereitschaft der Vorarlberger Kommunen zur Zusammenarbeit.

Neues Kompetenzzentrum

Deutlich sichtbar wird diese Bereitschaft beim Blick auf das neue
Kompetenzzentrum, das die Gemeinden in Abstimmung mit dem
Vorarlberger Gemeindeverband bei der Gemeindeinformatik GmbH im
Vorarlberger Gemeindehaus in Dornbirn eingerichtet haben. In einem
ersten Schritt wird es die Aufbau- und Ablauforganisation in den
Kommunen erheben und dokumentieren. In weiterer Folge geht es darum,
die Abläufe effizienter zu gestalten und organisatorische Standards
für die Gemeindeverwaltungen festzulegen. Diese Standards sollen
danach in den Organisationen systematisch umgesetzt werden. Darunter
fallen auch bestehende bzw. neu zu entwickelnde Softwareprodukte,
erklärt der Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes, Harald
Sonderegger: "Zudem wird sich das Kompetenzzentrum engagiert und
aktiv bei bestehenden und neu zu errichtenden Gemeindekooperationen
einbringen". Gemeinden, die ihre Zusammenarbeit in einem bestimmten
Bereich verstärken wollen, werden den Vorteil haben, dass sie auf die
Erfahrungen von bereits laufenden und vom Kompetenzzentrum betreuten
Kooperationen zurückgreifen können.

Das Kompetenzzentrum wird seine Aufgaben in enger Zusammenarbeit
mit den Gemeinden, dem Gemeindeverband, den interkommunal tätigen
Organisationen, den gemeindenahen Institutionen und dem Land
wahrnehmen.

"Alle 96 Vorarlberger Gemeinden profitieren"

Erfreulich wertet der Landeshauptmann den Umstand, dass vom neuen
Kompetenzzentrum alle 96 Vorarlberger Gemeinden und alle bestehenden
bzw. neu von Gemeinden ins Leben gerufenen Kooperationen profitieren
werden. "Das Bündeln der Kräfte bringt einen gemeinsamen Vorteil,
weil die Herausforderungen nicht einzeln, sondern im Verbund gelöst
und Synergien genutzt werden können", betont Wallner. Durch
Freiwerden von Kapazitäten ließen sich andere Aufgaben noch
effizienter erledigen. Mit einem Mehr an Effizienz ist auch eine
Steigerung der Qualität der kommunalen Leistungen verknüpft, was
durch optimale Serviceleistung wiederum den Menschen vor Ort zugute
kommt, betonen Gemeindeverbandspräsident Sonderegger und
Landeshauptmann Wallner unisono. Auch deshalb hat das Land in
Aussicht gestellt, die Arbeit des Kompetenzzentrums bis Ende 2016 mit
113.000 Euro zu fördern. Das Land werde weiterhin ein starker und
verlässlicher Partner der Gemeinden in Vorarlberg bleiben, verspricht
Wallner.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20145, Fax: 05574/511-920196
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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