- 01.08.2012, 09:20:29
- /
- OTS0029 OTW0029
AK Analyse Reisebeschwerden: Immer Ärger mit dem Urlaub! 1
Wien (OTS) - Nichts als Ärger hatte so mancher Konsument im Gepäck
mit, wenn er vom Urlaub heim kam. Die AK hat die ersten
Reisebeschwerden von rund 200 KonsumentInnen analysiert. Die größten
drei Aufreger 2012: nach wie vor dürftige Unterbringungen,
verspätete oder abgesagte Flüge und Stornierungen. "Auffallend ist
heuer, dass Konsumenten verstärkt über Buchungsplattformen im
Internet buchen", sagt AK Konsumentenschützerin Jutta Repl. "Einige
Anbieter erschweren durch unklare Preisangaben und irreführende
Buchungsabläufe den Konsumenten das Buchen."
"Die Anfragen halten sich im Vergleich zum Vorjahr in etwa die
Waage", resümiert Repl. Von den 201 ausgewerteten Beschwerden (2011:
202) betrafen 125 Pauschalreisen, das sind rund 62 Prozent der
gesamten Beratungen. 68 Anfragen gingen auf reine Flugbuchungen
zurück, sechs auf Ferienunterkünfte und zwei auf andere touristische
Leistun-gen. Es ging meist um Reisen in die Urlaubsländer Italien,
Griechenland und Spanien. Der Anteil der grenzüberschreitenden
Buchungen nahm weiter zu: 44 Prozent (2011: 36 Prozent) ließen sich
wegen ausländischen Anbietern oder Fluglinien beraten.
Was die Urlauber 2012 ärgerte? Noch immer - obwohl zurückgegangen
- sind Mängel bei der Unterbringung der Aufreger: Fast jede vierte
Beschwerde (51; 2011: 69) drehte sich darum. Urlauber beklagten
abgewohnte, ungepflegte Hotels, Schimmel im Bad oder WC. Oft war das
Zimmer nicht so, wie versprochen: zu klein oder ohne Meerblick.
Jede/r fünfte/r Konsument/in (45; 2011: 50) hatte Sorgen mit den
Airlines: verspätete, abgesagte oder überbuchte Flüge, wodurch
KonsumentInnen oft ihre Anschlussflüge verpassten. Häufig beschwerten
sie sich auch über beschädigtes Fluggepäck.
Für knapp 19 Prozent (41; 2011: 35) waren Stornos ein Reizthema.
Zwei Drittel davon ließen die Stornogebühren überprüfen oder fragten
nach, ob sie angemessen seien. So mancher erkundigte sich, da er
verunsichert war aufgrund von Berichten über eine mangelnde
medizinische Versorgung in Griechenland und wegen verlangter
Nachzahlungen eines Hoteliers, weil der Reiseveranstalter angeblich
Zahlungsrückstände hatte.
Zahlreich sind heuer auch die Beschwerden (37) über geänderte
Leistungen vor der Abreise: etwa verschobene Abreisetermine,
geänderte Abreise- und Ankunftsorte.
Einige hatten ihr Kreuz mit den Preisen - vor allem die
intransparente Preisgestaltung bei Online-Buchungsplattformen lässt
zu wünschen übrig. Und auch Plastikkartengebühren kamen oft erst am
Ende des Buchungsvorganges ans Licht.
Kopfzerbrechen bereiteten weiters unterschiedlichste Probleme wie
irreführende Bu-chungsvorgänge auf Reiseportalen im Internet und eine
Zurückweisung beim Check-In wegen eines angeblich fehlenden Visums.
SERVICE: Die Analyse "Reisen im Sommer 2012" unter
www.arbeiterkammer.at
(Forts.)
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW






