Jungwirth-Schuldspruch - Sportminister Darabos: Wichtiger Schritt für Aufarbeitung der ÖOC-Skandale

Wien (OTS/SK) - Der ehemalige Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC), Heinz Jungwirth, wurde heute im Wiener Straflandesgericht im Sinne der Anklage für schuldig befunden. Für Sportminister Norbert Darabos ist das noch nicht rechtskräftige Urteil "ein erster wichtiger Schritt für die Aufarbeitung der skandalösen Malversationen im ÖOC" unter Jungwirth. Bereits 2009, als die ersten Verdachtsmomente gegen den Ex-ÖOC-Präsidenten durch Medien ans Tageslicht kamen, pochte Darabos auf eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe. ****

"Es war das Bohren harter Bretter, die Aufräumarbeiten im ÖOC in Gang zu bringen. Nach wie vor liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor uns, den einst so guten Ruf des ÖOC wiederherzustellen", so Sportminister Darabos. Darüber hinaus begrüßt der Minister, dass der amtierende ÖOC-Präsident Karl Stoss die vom Gericht bestätigte Rückzahlungsforderung gegenüber Jungwirth in der Höhe von 1,5 Millionen Euro in den Sport investieren möchte. "Unsere Sportlerinnen und Sportler haben international eine wichtige Botschafter-Funktion:
Sie gilt es, nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen. Selbstbereicherung und Freunderlwirtschaft haben nirgendwo etwas verloren - und schon gar nicht im ÖOC." (Schluss) mo/bj

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