Teure Flachbetten

Die AUA steckt 80 Millionen Euro in die Renovierung ihrer Langstreckenflieger.

Wien (OTS) - Bei der AUA rückt nach längerer Zeit nun wieder der Flugbetrieb und da konkret die "long distance" in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die zehn Langstreckenmaschinen, sechs Boeing 767 und vier "Triple Seven", werden ab sofort komplett neu eingerichtet - zum Stückpreis von acht Millionen Euro. Die Business Class erhält durchgängig "full flat beds", mitsamt Laptop-Ledertaschen unter dem Flatscreen, neu designten Lampen und versenkbaren Armlehnen. Die Economy Class bekommt immerhin ein neues Video-on-Demand-System verpasst. Die Umrüstung nimmt pro Maschine sechs Wochen in Anspruch, das 80-Millionen-Programm soll bis Mitte April abgeschlossen sein. Da die Airline in der Langstrecke Potenzial sieht, sollen, sobald die AUA wieder schwarze Zahlen schreibt, bis zu vier Boeing Triple Seven (Listenpreis pro Stück: über 200 Millionen Euro) angekauft werden. Die Bestellung könnte 2013 fixiert werden, bis zum Dienstantritt der teuren Maschinen dauert es dann nochmals zwei Jahre.
Als neue Destinationen schweben dem AUA-Management vor allem Ziele in den USA vor: Chicago und Newark sind konkret angedacht, mit dem weit entfernten Los Angeles liebäugelt man. In Asien steht Shanghai auf dem Wunschzettel.
Zusätzlich strebt AUA-Kapitän Jaan Albrecht eine Kooperation mit ANA All Nippon Airways an. Schon ab Winterflugplan ,soll man zusätzlich zum AUA-Flug nach Tokyo über die AUA-Homepage ANA-Flüge nach Japan buchen können.

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