• 29.07.2012, 09:00:47
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Teure Flachbetten

Die AUA steckt 80 Millionen Euro in die Renovierung ihrer Langstreckenflieger.

Wien (OTS) - Bei der AUA rückt nach längerer Zeit nun wieder der
Flugbetrieb und da konkret die "long distance" in den Mittelpunkt der
Aufmerksamkeit. Die zehn Langstreckenmaschinen, sechs Boeing 767 und
vier "Triple Seven", werden ab sofort komplett neu eingerichtet - zum
Stückpreis von acht Millionen Euro. Die Business Class erhält
durchgängig "full flat beds", mitsamt Laptop-Ledertaschen unter dem
Flatscreen, neu designten Lampen und versenkbaren Armlehnen. Die
Economy Class bekommt immerhin ein neues Video-on-Demand-System
verpasst. Die Umrüstung nimmt pro Maschine sechs Wochen in Anspruch,
das 80-Millionen-Programm soll bis Mitte April abgeschlossen sein.
Da die Airline in der Langstrecke Potenzial sieht, sollen, sobald die
AUA wieder schwarze Zahlen schreibt, bis zu vier Boeing Triple Seven
(Listenpreis pro Stück: über 200 Millionen Euro) angekauft werden.
Die Bestellung könnte 2013 fixiert werden, bis zum Dienstantritt der
teuren Maschinen dauert es dann nochmals zwei Jahre.
Als neue Destinationen schweben dem AUA-Management vor allem Ziele in
den USA vor: Chicago und Newark sind konkret angedacht, mit dem weit
entfernten Los Angeles liebäugelt man. In Asien steht Shanghai auf
dem Wunschzettel.
Zusätzlich strebt AUA-Kapitän Jaan Albrecht eine Kooperation mit ANA
All Nippon Airways an. Schon ab Winterflugplan ,soll man zusätzlich
zum AUA-Flug nach Tokyo über die AUA-Homepage ANA-Flüge nach Japan
buchen können.

Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402

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