- 26.07.2012, 09:30:34
- /
- OTS0037 OTW0037
Im Schatten von Olympia: 200.000 Sportunfälle pro Jahr
Wien (OTS) - London ist von 27. Juli bis 12. August der Nabel der
Sportwelt. In 26 Sportarten duellieren sich in den kommenden zwei
Wochen rund 11.000 Athleten aus über 200 Ländern um die begehrten
Medaillen in Gold, Silber und Bronze. Täglich eifert eine Vielzahl an
österreichischen Hobbysportlern den nationalen und internationalen
Athleten nach - immer öfter mit wenig erfreulichem Ausgang. Etwa
200.000 Hobbysportler müssen jährlich nach Sportunfällen im
Krankenhaus behandelt werden.
Im Straßenverkehr bestätigt sich der positive Trend: Wie schon in
den Jahren zuvor ist auch 2011 die Zahl der stationär behandelten
Verkehrsunfallopfer gesunken. 45.000 Personen wurden bei etwas mehr
als 35.000 Unfällen auf Österreichs Straßen verletzt - zum Vergleich:
2002 gab es noch um fast 12.000 Verletzte mehr. "Im Gegensatz dazu
ist für uns die Entwicklung der vergangenen Jahre im Sport-, Heim-
und Freizeitbereich äußerst alarmierend", erklärt Robert Svoboda aus
dem Market Management der Allianz. "Gegenüber 2001 gibt es etwa
50.000 Unfälle pro Jahr mehr, die im Krankenhaus behandelt werden
mussten. Das sind viel zu viele."
Drastische Unterschiede zwischen den Altersgruppen
Betrachtet man die Entwicklung der einzelnen Altersgruppen, zeigt
sich folgendes Bild. Während die Zahl der spitalsbehandelten
Sportunfälle in den letzten zehn Jahren bei den unter-14-Jährigen um
circa 30 Prozent sank, erhöhte sich die Anzahl der Unfälle innerhalb
der Generation 60 plus um mehr als 40 Prozent. Das immer
vielfältigere Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten sowie eine
meist gute gesundheitliche Verfassung lassen auch Senioren bis ins
hohe Alter aktiv sein. Gleichzeitig erhöht sich allerdings auch die
Verletzungsgefahr. Im Gegensatz dazu verbringen Kinder und
Jugendliche immer mehr Zeit im Internet, wie eine Studie der Allianz
und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)
kürzlich bewies. Sport und Bewegung treten in den Hintergrund - einer
von vielen Gründen für die sinkende Zahl an Sportunfällen in dieser
Altersgruppe.
Männer verletzen sich öfter beim Sport
Laut einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV)
gelten Männer bei Sportunfällen als gefährdeter - 130.000 Männer
gegenüber 70.000 Frauen, die im Spital behandelt werden mussten.
Frauen verletzen sich hingegen öfter im Rahmen von Heim- und
Freizeitunfällen - mehr als 220.000 mussten deswegen ins
Krankenhaus. Auffällig: In der Gruppe ab 60 Jahren gelten Frauen als
gefährdeter.
Gefahren lauern am grünen Rasen und auf dem Fahrrad
Nach wie vor ist Fußball die gefährlichste Sportart im Sommer -
geht es nach der Zahl der Unfälle. Über 32.000 Unfälle, von insgesamt
knapp 200.000, passierten beim Volkssport Nummer eins. Rad fahren mit
21.000 und Wandern bzw. Bergsteigen mit nicht ganz 8.000 Unfällen
folgen auf den Plätzen zwei und drei. Gemessen an der Zahl der
aktiven Radfahrer und Wanderer, ist das Verletzungsrisiko dennoch
recht gering. Im Laufe der letzten zehn Jahre ging die
Verletzungshäufigkeit beim Fußball leicht zurück. Die Zahl der
Radunfälle nahm jedoch zu. Ein möglicher Grund: nach wie vor tragen
lediglich 22 Prozent aller Radfahrer einen Radhelm. Immerhin
steigerte sich diese Quote in den letzten zwölf Jahren um 16 Prozent.
Erwachsene präsentieren sich dabei nicht gerade als gutes Vorbild -
gerade einmal 18 Prozent tragen einen Helm. Zumindest wurde die
Wichtigkeit einer entsprechenden Schutzausrüstung für Kinder erkannt,
denn speziell die Gruppe der bis 14-Jährigen gehört zu den am meisten
gefährdeten Radlern. Unsicherheiten auf dem Fahrrad, Schwierigkeiten
mit dem Gleichgewichtssinn und Übermut gehören zur kindlichen Natur.
"Die Einführung der Radhelmpflicht bis zwölf Jahre war eine
fundamental wichtige Schutzmaßnahme", betont Allianz Experte Svoboda.
Gleichzeitig entstehe eine neue Generation, für die das Tragen eines
Helmes selbstverständlich sei - etwa zwei Drittel der jungen
Radfahrer schützen sich mittlerweile mit einem Helm.
Auch die in der Fahrradverordnung festgeschriebene
Mindestausstattung lässt zu wünschen übrig. "Technische Mängel und
fehlende Rückstrahler sind nur zwei von vielen Sicherheitslücken auf
dem Rad. Einzig positiv hat laut einer Studie des KfV die
Funktionalität von zwei unabhängig voneinander wirkenden Bremsen
abgeschnitten", so Svoboda abschließend.
Unfallversicherung als Schutz
Um möglichst umfassend gegen finanzielle Folgen aus Sport-,
Freizeit- und Heimunfällen abgesichert zu sein, empfiehlt die Allianz
den Abschluss einer privaten Unfallversicherung, damit man auch in
der Freizeit sorgenfrei unterwegs sein kann. Die finanziellen
Leistungen der privaten Unfallversicherung gehen über die gesetzliche
Sozialversicherung hinaus, welche lediglich Arbeitsunfälle abdeckt -
drei Viertel aller Unfälle sind dadurch nicht gedeckt.
Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news/
- Foto: Robert Svoboda, ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung als PDF
Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend
angegebenen Vorbehalten.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern
oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen
mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden
sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher
wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen.
Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich
Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage
und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz
Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der
anschließenden Integration von Unternehmen und aus
Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus
dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten,
Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und,
insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von Kreditnehmern
resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der
Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen,
insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können
entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen
können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen
erhöhen.
Die hier dargestellten Sachverhalte können auch durch Risiken und
Unsicherheiten beeinflusst werden, die in den jeweiligen Meldungen
der Allianz SE an die US Securities and Exchange Commission
beschrieben werden. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung,
Zukunftsaussagen zu aktualisieren.
Keine Pflicht zur Aktualisierung
Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser
Meldung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe in Österreich Hietzinger Kai 101-105 1130 Wien Tel: +43 5 9009 - 80690 E-Mail: [email protected] Internet: www.allianz.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AEV






