• 25.07.2012, 18:15:39
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Neues Gipfelkreuz für den höchsten Berg Vorarlbergs

Segnung im Beisein von LH Wallner bei der Wiesbadener Hütte auf 2.443 Metern Seehöhe

Gaschurn (OTS/VLK) - Auf 2.443 Metern Seehöhe hat am Mittwoch
(25. Juli) im Beisein von Landeshauptmann Markus Wallner der
Gaschurner Gemeindepfarrer Josef (Joe) Egle das neue Gipfelkreuz für
den Piz Buin (3.312 m), den höchsten Berg Vorarlbergs, bei der
Wiesbadener Hütte gesegnet. Das Kreuz wurde im Auftrag der Sektion
Vorarlberg des Österreichischen Alpenvereins OEAV von Lehrlingen der
Traditionsunternehmen Tischlerei Feuerstein und Schlosserei Bartl in
Nüziders gefertigt.

In welchem Jahr das alte Kreuz am Piz Buin, der höchsten
Bergspitze Vorarlbergs, aufgestellt worden war, sei heute nicht mehr
mit letzter Sicherheit zu klären, sagte OEAV-Landesverbands-Obmann
Andreas Schmidt bei der Einweihungsfeier. Er gehe davon aus, dass das
Kreuz zu Beginn der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts am Gipfel
aufgerichtet worden war. "Sicher ist, dass seither Stürme und andere
Wetterextreme dem damals eingesetzten Holz massiv zugesetzt haben.
Zum Schluss war das Kreuz sogar in Schräglage geraten", schilderte
Schmidt. Deshalb habe die Sektion Vorarlberg des Österreichischen
Alpenvereins den Auftrag gegeben, ein neues Gipfelkreuz zu fertigen.

"Hervorragende handwerkliche Arbeit"

Landeshauptmann Wallner, in der Freizeit selbst begeisterter
Tourengeher und Bergsteiger und großer Fan des Silvretta-Massivs, war
gemeinsam mit dem OEAV-Landesverbands-Obmann Schmidt und dem
Landesleiter des Österreichischen Bergrettungsdienstes (ÖBRD),
Gebhard Barbisch, zur Wiesbadener Hütte aufgestiegen, um an der
Segnung teilzunehmen. Seinen Dank richtete Wallner an die Lehrlinge,
die das neue Gipfelkreuz gefertigt haben. "Die Lehrlinge haben beste
handwerkliche Arbeit geleistet. Das schöne Gipfelkreuz wird das Dach
Vorarlbergs für viele Jahrzehnte zieren", sagte Wallner. Ebenso
dankte der Landeshauptmann dem Alpenverein mit dem
Landesvorstandsvorsitzenden Schmidt an der Spitze, dem
Landesalpinreferenten Wolfgang Bartl und der Bergrettung mit
Landesleiter Barbisch. Beide Organisationen würden für Vorarlberg
einen unverzichtbaren Dienst erbringen: "Der unermüdliche und
professionelle Einsatz beider Organisationen im Bereich des Natur-
und Landschaftsschutzes sowie der Sicherheit in Vorarlbergs Bergen
ist gar nicht hoch genug zu schätzen. Nicht umsonst erfreuen sich
jährlich tausende Gäste an den heimischen Bergregionen", würdigte
Wallner das enorme freiwillige Engagement.

150 Jahre Alpenverein

Für die Sektion Vorarlberg des Österreichischen Alpenvereins ist
das neue Gipfelkreuz am Piz Buin noch aus einem anderen Grund von
besonderer Bedeutung. Die Organisation, die sich im Laufe der Jahre
zu einem modernen, vielseitigen alpinen Verein entwickelt hat, feiert
heuer 150-jähriges Bestehen. Nach eigenen Angaben ist der Alpenverein
mit rund 415.000 Mitgliedern in 195 Sektionen der größte
Bergsportverein Österreichs und hinter dem Deutschen Alpenverein der
zweitgrößte Alpinverband weltweit. Die gesetzlich anerkannte
Umweltorganisation ist zudem der größte Beherbergungsbetrieb
Österreichs; ihm gehören 238 Schutzhütten mit 13.000 Schlafplätzen.
Der OEAV betreut rund 40.000 Kilometer Wanderwege und mehr als 200
Kletteranlagen.

Gipfelkreuz-Aufstellung

Gleich nach der Segnung durch den Gaschurner Gemeindepfarrer Joe
Egle wurde das neue Kreuz von einem Hubschrauber der Firma Wucher zur
Bergspitze geflogen und von zwei Spezialisten fachmännisch montiert.
Das alte Kreuz wurde bereits in der Vorwoche abmontiert. Gleichzeitig
ist ein neues Betonfundament mit Blitzschutz und notwendigen
Verankerungen errichtet worden. Landeshauptmann Markus Wallner wird
morgen, Donnerstag (26. Juli), gemeinsam mit
OEAV-Landesverbands-Obmann Schmidt, Bergrettungs-Landesleiter
Barbisch und Mitgliedern der Alpenvereins- und Bergrettungsjugend ein
neues Gipfelbuch beim Kreuz anbringen.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20145, Fax: 05574/511-920196
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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