• 25.07.2012, 13:12:12
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"Eco" am 26. Juli: "Reha-Geld" statt Frühpension

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag,
dem 26. Juli 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

"Reha-Geld" statt Frühpension

Wer darf wann in Pension gehen? Diese Frage ist ein politischer
Dauerbrenner. Eines steht fest: Viele Österreicher gehen früher in
Pension, als dem Staat lieb ist. Jüngste Beispiele, wie etwa in der
Stadt Wien, konterkarieren alle Sonntagsreden der Politiker, das
Pensionsantrittsalter anzuheben. So haben sich heuer Hunderte
Hauptstadt-Beamte frühzeitig in den Ruhestand verabschiedet - im
Durchschnitt mit gerade einmal 53 Jahren. Als Gründe spielen
körperliche Gebrechen und immer öfter psychische Erkrankungen eine
Rolle. Auch Tausende andere Österreicher wählen jedes Jahr den Weg in
den vorzeitigen Ruhestand über eine Invaliditäts- oder
Berufsunfähigkeitspension. Dem will Sozialminister Rudolf Hundstorfer
jetzt einen Riegel vorschieben: Betroffene sollen künftig nur noch
befristet ein sogenanntes Rehabilitationsgeld ausbezahlt bekommen und
bei AMS-Umschulungen fit für andere Berufe gemacht werden. Freilich:
Die zum Teil gravierenden Unterschiede zwischen Arbeitern und
Angestellten bleiben erhalten. "Eco" zeigt, wie sich die neue
Regelung auf Arbeitnehmer auswirken wird und wo noch immer
Ungerechtigkeiten im Pensionssystem schlummern. Bericht: Beate
Haselmayer, Ilja Morozov.

Sorgen, Ängste, Verunsicherungen: Wie die Krise unser Leben verändert

Die Sorgen der Österreicher über die Zukunft nehmen zu: Die Angst vor
einer Phase hoher Inflationsraten steigt; die Unsicherheit, ob der
Lebensstandard gehalten werden kann, wächst. Das sind die Ergebnisse
einer Studie, die das Market-Institut durchgeführt hat. Der Befund
ist einfach: Die Krise verändert unser Leben. Gespart wird beim
Essen, bei der Kultur und beim Urlaub; gehortet wird das vorhandene
Geld eher in Gütern, die "etwas wert sind" - Immobilien etwa.
Immerhin 67 Prozent der Bevölkerung haben Angst, dass die Krise noch
viele Jahre anhält. Allerdings: Nicht alle Österreicher sind gleich
pessimistisch. Die Vorarlberger sehen ihre Zukunft nicht ganz so
düster wie der Durchschnitt, die Burgenländer machen sich die meisten
Sorgen. Erfreulichstes Ergebnis der Studie: Je jünger die Befragten,
desto weniger Zukunftsängste gibt es. Bericht: Hans Hrabal, Nicole
Friesenbichler.

Österreichische Erfindung: Das Notenpult, das zuhört

Seit Jahrhunderten schlagen sich Musiker mit Notenblättern herum. Für
Orchestermusiker etwa ist das nicht mehr als ein Kompromiss, steht
doch nur ein kleiner Ausschnitt der Partitur auf der jeweiligen
Notenseite - deshalb stört seit jeher das lästige Umblättern. Es
raschelt, hin und wieder kommt der Künstler sogar aus dem Takt. Damit
ist es nun vorbei: Drei Techniker aus Wien, selbst musikalisch
talentiert, haben das Notenpult, das zuhört, erfunden. Es spielt dem
Musiker die Hände frei, ist stets an der richtigen Stelle der
Aufführung und wird dieser Tage der Öffentlichkeit vorgestellt.
Robert Styblo über drei junge Unternehmerpersönlichkeiten und über
die Förderprogramme der Kreativwirtschaft, die die Verwirklichung
solch kleiner, feiner Ideen erst ermöglichen.

Libysche Geschäfte

Während des Regimes des im Vorjahr ermordeten Staatschefs al-Gaddafi
war Libyen für viele österreichische Firmen eine wahre Goldgrube.
Doch der Arabische Frühling, der dem reichen nordafrikanischen Staat
eine neue Regierung brachte, hat vor allem in der Umbruchszeit viele
Unternehmen gezwungen, ihre Geschäfte ruhen zu lassen. Nun schöpft
ein Großteil von ihnen wieder Hoffnung. Mehr als 350 österreichische
Firmen sind in der Zwischenzeit wieder in Libyen tätig, bestätigt der
Außenhandelsdelegierte in Tripolis. Darunter befinden sich Konzerne
wie die VAMED, die OMV oder auch der des oberösterreichischen
Bauunternehmers Kurt Asamer, die allesamt auch schon vorher in Libyen
engagiert waren, genauso wie ein paar "Newcomer", die erst nach der
Revolution in Tripolis Fuß gefasst haben. Gerhard Tuschla hat sich
umgehört, welche Erfahrungen diese Unternehmen im vergangenen Jahr
gemacht haben. Eines gleich vorweg: Es ist etwas komplizierter
geworden in Libyen - und nur die OMV, die derzeit 30.000 Fass Rohöl
pro Tag produziert, hat annähernd an die Produktionskapazitäten in
den Jahren vor dem Ausbruch der Revolution anknüpfen können. Bericht:
Gerhard Tuschla.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at

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