• 25.07.2012, 10:59:27
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Lebensmittel-Check: Was draufsteht, muss auch drinnen sein!

Hundstorfer, Stöger, Floss stellen neues Konsumentenportal vor

Wien (OTS/BMASK) - Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer,
Gesundheitsminister Alois Stöger und der Geschäftsführer des Vereins
für Konsumenteninformation (VKI) Franz Floss präsentierten heute ein
neues Internetserviceangebot des VKI für KonsumentInnen. Die neue,
vom Konsumentenschutzministerium und dem Gesundheitsministerium
finanziell geförderte Website www.lebensmittel-check.at dient als
Informations- und Meldeplattform für Produkte, die hinsichtlich
Verpackung, Kennzeichnung oder Werbung potenziell irreführende
Elemente enthalten. Die Meldungen werden vom VKI geprüft und bei
Bedarf wird eine Stellungnahme des Herstellers eingeholt. Die
Plattform soll vor allem für mehr Klarheit und Transparenz im
Lebensmittelbereich sorgen. ****

"Lebensmittel stellen einen zentralen Bereich für alle
KonsumentInnen dar. Wir müssen in jedem Fall sicherstellen, dass
unlautere Geschäftspraktiken eingedämmt werden. Die Website stellt in
diesem Prozess eine wichtige Weiterentwicklung dar- ein Schritt hin
zu mehr Produktsicherheit", erklärte Konsumentenschutzminister Rudolf
Hundstorfer bei der Präsentation der neuen Web-Seite.

"Die Konsumentinnen und Konsumenten dürfen beim
Lebensmitteleinkauf nicht getäuscht werden. Wichtig ist, dass die
Lebensmittelkennzeichnung transparent und ehrlich ist. Dafür gibt es
einerseits strenge Gesetze und zum besseren Verständnis der
Lebensmittelkennzeichnung und Beleuchtung der rechtlichen "Grauzonen"
nun den Lebensmittelcheck. Die Menschen sollen sich mit ihren Fragen
an eine kompetente Stelle richten können, die missverständliche
Kennzeichnungen öffentlich darstellt", betonte Gesundheitsminister
Alois Stöger bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des
Lebensmittelcheck.
"Kennzeichnungsmängel sind der mit Abstand häufigste Grund für
Beanstandungen durch die Behörden bei der Lebensmittelkontrolle.
Beanstandungen wegen Gesundheitsschädlichkeit sind weiter
zurückgegangen. 2011 waren bei 32000 amtlichen Proben 0,5% Proben
gesundheitsschädlich, wohingegen 8,3% der Proben wegen
Kennzeichnungsmängeln oder Irreführung beanstandet wurden. Das ist im
Vergleich zum Jahr davor ebenfalls ein Rückgang und immer noch
unerfreulich, zeigt aber auch, dass die klar überwiegende Mehrheit
der Lebensmittel korrekt gekennzeichnet ist. Durch den
Lebensmittelcheck werden wir die Diskussion versachlichen und
interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform bieten können",
führte Gesundheitsminister Alois Stöger weiter aus.

Der Geschäftsführer des VKI, Franz Floss, betonte die Wichtigkeit
von exakten und richtigen Produktinformationen: "Erfreulicherweise
wurden in letzter Zeit beachtenswerte Fortschritte hinsichtlich der
Kennzeichnung von Imitaten und der Health Claims-Verordnung gemacht.
Allerdings bleibt nach wie vor ein gar nicht so kleiner Graubereich:
Auch was gesetzlich gerade noch erlaubt ist, kann geeignet sein,
Konsumentinnen und Konsumenten in die Irre zu führen. Auf
www.lebensmittel-check.at werden daher künftig jede Woche zwei neue,
potenziell irreführende Produktbeschreibungen veröffentlicht.
KonsumentInnen können sich hier nicht nur über Produkte informieren,
sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, Produkte zu melden, die
ihnen hinsichtlich Verpackung, Kennzeichnung oder Werbung unangenehm
aufgefallen sind. Damit soll nicht nur ein Beitrag zu einem Mehr an
Verbraucherbildung geleistet werden, sondern auch Hersteller dazu
angeregt werden, ihre Produkte bzw. Verpackungen
konsumentenfreundlicher zu gestalten. Letztlich soll
www.lebensmittel-check.at damit zu mehr Klarheit und Transparenz im
Lebensmittelbereich beitragen.", so Floss.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) 
   Mag.a Elisabeth Kern, Pressesprecherin des Sozialministers
   Tel.: (01) 71100-2247
   www.bmask.gv.at
   
   
   Bundesministerium für Gesundheit 
   Fabian Fußeis, Pressesprecher 
   Radetzkystraße 2, 1030 Wien 
   Tel.: +43/1/71100-4505,
   Fax: +43/1/71100-14304 
   E-Mail: [email protected] 
   www.bmg.gv.at
   
   Mag. Andrea Morawetz
   Verein für Konsumenteninformation/
   Testmagazin KONSUMENT
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01/588 77 - 256
   E-Mail: [email protected]
   www.konsument.at

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