ASFINAG: FELSSTURZ-GEFAHR MACHT SPERRE DER A 9 ERFORDERLICH

Geologe ortet Gefahr in Verzug; Verkehr wird bei Kalwang bzw. Treglwang abgeleitet

Graz (OTS) - Die starken Regenfälle der vergangenen Tage sorgen seit dem frühen Abend auch abseits der Autobahn für Hochbetrieb bei der ASFINAG. Eine Grundbesitzerin hatte wegen eines etwa 15 Kubikmeter großen Felses bei der Autobahnmeisterei Kalwang in der Obersteiermark Alarm geschlagen, weil sie fürchtete, der Felsbrocken könnte nach den massiven Unwettern abstürzen. Der von der ASFINAG umgehend verständigte Geologe ortete auch tatsächlich "Gefahr in Verzug", woraufhin Autobahnmeister Dieter Dorrer zwischen Kalwang und Treglwang die Sperre der A 9 Pyhrn Autobahn in beiden Fahrtrichtungen anordnete.

Der Felsbrocken befindet sich 200 Höhenmeter oberhalb der Autobahn und etwa 250 Meter von der A 9 entfernt, laut dem Geologen könnten Felsteile jedoch bis zur Autobahn (etwa bei km 104, unmittelbar nach dem Pretallerkogeltunnel) stürzen. Im Sinne der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer war daher die Sperre der Autobahn eine klare Sache.

Spezialunternehmen zur Sprengung angefordert

Der Fels wird morgen früh von Experten eines Sprengtechnikunternehmens noch einmal genauestens untersucht. Am wahrscheinlichsten ist aber eine kontrollierte Sprengung des Gesteinsbrockens.

Die A 9 zwischen Kalwang und Treglwang ist daher ab spätestens 21 Uhr bis voraussichtlich Dienstagnachmittag gesperrt, der Verkehr wird in der Zwischenzeit auf die parallel verlaufende B 113 abgeleitet.

Rückfragen & Kontakt:

Walter Mocnik
Marketing und Kommunikation
Pressesprecher Steiermark, Kärnten und Oberösterreich
AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-
FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
FUCHSENFELDWEG 71
A-8074 GRAZ-RAABA
TEL +43 (0) 50108-13827
MOBIL +43 (0) 664 60108-13827
walter.mocnik@asfinag.at
www.asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0002