- 23.07.2012, 21:19:56
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ASFINAG: FELSSTURZ-GEFAHR MACHT SPERRE DER A 9 ERFORDERLICH
Geologe ortet Gefahr in Verzug; Verkehr wird bei Kalwang bzw. Treglwang abgeleitet
Graz (OTS) - Die starken Regenfälle der vergangenen Tage sorgen
seit dem frühen Abend auch abseits der Autobahn für Hochbetrieb bei
der ASFINAG. Eine Grundbesitzerin hatte wegen eines etwa 15
Kubikmeter großen Felses bei der Autobahnmeisterei Kalwang in der
Obersteiermark Alarm geschlagen, weil sie fürchtete, der Felsbrocken
könnte nach den massiven Unwettern abstürzen. Der von der ASFINAG
umgehend verständigte Geologe ortete auch tatsächlich "Gefahr in
Verzug", woraufhin Autobahnmeister Dieter Dorrer zwischen Kalwang und
Treglwang die Sperre der A 9 Pyhrn Autobahn in beiden Fahrtrichtungen
anordnete.
Der Felsbrocken befindet sich 200 Höhenmeter oberhalb der Autobahn
und etwa 250 Meter von der A 9 entfernt, laut dem Geologen könnten
Felsteile jedoch bis zur Autobahn (etwa bei km 104, unmittelbar nach
dem Pretallerkogeltunnel) stürzen. Im Sinne der Sicherheit aller
Verkehrsteilnehmer war daher die Sperre der Autobahn eine klare
Sache.
Spezialunternehmen zur Sprengung angefordert
Der Fels wird morgen früh von Experten eines
Sprengtechnikunternehmens noch einmal genauestens untersucht. Am
wahrscheinlichsten ist aber eine kontrollierte Sprengung des
Gesteinsbrockens.
Die A 9 zwischen Kalwang und Treglwang ist daher ab spätestens 21 Uhr
bis voraussichtlich Dienstagnachmittag gesperrt, der Verkehr wird in
der Zwischenzeit auf die parallel verlaufende B 113 abgeleitet.
Rückfragehinweis:
Walter Mocnik Marketing und Kommunikation Pressesprecher Steiermark, Kärnten und Oberösterreich AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN- FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT FUCHSENFELDWEG 71 A-8074 GRAZ-RAABA TEL +43 (0) 50108-13827 MOBIL +43 (0) 664 60108-13827 walter.mocnik@asfinag.at www.asfinag.at
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