SP-Deutsch: Straches Versuch, vom moralischen FPÖ-Verfall abzulenken, kläglich gescheitert!

Wien (OTS/SPW) - Es sei bei weitem nicht alles geklärt, stellte
ein Gerichtssprecher des Handelsgerichts Wien heute Montag zur Causa Graf fest. Dementsprechend sei es "absolut unerklärlich, was Strache dazu treibt, in eigenwillige Jubelmeldungen zu verfallen", betonte dazu der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch. Er bezeichnete Straches Versuch, seinen Parteifreund Martin Graf weiß zu waschen, als "typisch, um vom moralischen Verfall der FPÖ abzulenken".****

Strache solle sich eher die "Frage stellen, wie eine ältere Dame von heute auf morgen zu einer Stiftung inklusive einem Stiftungsvorstand Graf kommt". "Denn das ist bisher völlig unklar und es liegt nahe, dass Graf ihr das zum eigenen Vorteil eingeredet hat!" Zudem sei Frau Meschar selbst aktiv geworden, um diesen Skandal aufzuzeigen. "Sie fühlt sich von Graf ausgenützt und hat zurecht einen eigenen Anwalt engagiert, um Gerechtigkeit zu erlangen!", so Deutsch.

Tatsache sei jedenfalls: "Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf von der FPÖ wird Vorstand einer Stiftung, in die eine ältere Dame ihr Vermögen einbringt. Ab diesem Zeitpunkt erhält sie - über Konsequenzen offensichtlich uninformiert - nur noch einen Mini-Anteil. Gleichzeitig lässt Graf seine Familienmitglieder vom Vermögen der Dame profitieren! Und das wird auch noch von Strache, Gudenus und Co. gut geheißen und bejubelt. Das ist moralisch zutiefst verwerflich!", betonte Deutsch. (Schluss) ah

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0001