FP-Mörz: Grüne fordern Verbauung von Landschaftsschutzgebiet!

Nächster Kniefall vor der Baulobby

Wien (OTS) - Auf dem Areal Anton-Schall-Gasse 1-3 wurde vor
einiger Zeit über die in einem Teilbereich bestehende Baulandwidmung eine Bausperre verhängt. Man wollte damit verhindern, dass der Eigentümer auf diesem zum Großteil als Landschaftsschutzgebiet (SWW) gewidmeten Gelände eine bis zum Marchfeldkanal reichende Hotelanlage errichtet. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, dass verhindert werden soll, dass aus der vorgeblichen Hotelanlage letztlich Luxuswohnungen werden. Alle in der Bezirksvertretung vertretenen Parteien haben dem zugestimmt, erinnert FPÖ-BvStv. DI Dr. Kurt Mörz.

Am 13. Mai jedoch wurde den konsternierten Anrainern in einer Informationsveranstaltung unter Federführung der Grünen genau auf diesem Areal ein Wohnbauprojekt vorgestellt. Dieses Projekt sieht eine dichte Blockverbauung in den Bauklassen I und II mitten im Landschaftsschutzgebiet, ein Teil der Fläche ist gegenwärtig als Erholungsgebiet gewidmet, vor. Diese Blockbauten sind von der Anton-Schall-Gasse bis unmittelbar an den Marchfeldkanal vorgesehen. Als besonders erstaunlich ist zu vermerken, dass es sich hierbei um Gebäudehöhen von bis zu 15m handelt, während die Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite lediglich eine Höhe von 7,5m Höhe aufweisen dürfen, erklärt Mörz.

Dies ist wieder ein typisches Beispiel für einen gekonnten Kniefall der Grünen vor der Baulobby. Jede Rücksichtsnahme auf städtebauliche Sinnhaftigkeit oder Lebensqualität der Anrainer wird ausgeklammert. Die FPÖ wird jedoch alles unternehmen, um die Umwidmung dieses Landschaftsschutzgebiets in Bauland zu verhindern. Die ÖVP hat ebenfalls zugesagt, sich gegen die Phalanx von SPÖ, Grünen und Baulobby zu stemmen, sagt Mörz abschließend. (Schluss)otni

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003