- 23.07.2012, 11:30:17
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FP-Gudenus: Wiener schließen sich FPÖ-Forderung nach Fahrrad-Kennzeichen an
57 Prozent sind davon überzeugt, damit das Radrowdytum zurückdrängen zu können
Wien (OTS/fpd) - Eine Umfrage der Tageszeitung Österreich belegt:
57 Prozent der Wienerinnen und Wiener sprechen sich für eine
Kennzeichen-Pflicht für Fahrräder aus, nur 39 Prozent sind dagegen.
Der Hintergrund: Jedes Jahr kommt es zu hunderten Unfällen durch
undisziplinierte Radler. Eine Studie des ÖAMTC belegt etwa, dass an
mehreren Messstellen 56 Prozent der Pedalritter nicht an roten
Kreuzungen anhalten. Die Opfer sind in der Regel betagte Menschen und
Kinder, die Täter kommen meist davon, weil sie nicht ausgeforscht
werden können. "Deshalb ist die Kennzeichen-Pflicht eine langjährige
Forderung der Freiheitlichen, die sich nun offenbar systematisch
durchsetzt", freut sich Wiens-FPÖ-Klubchef und stellvertretender
Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.
Zuletzt hat die FPÖ-Josefstadt auf dem Landesparteitag einen
entsprechenden Antrag eingebracht, der auch angenommen wurde.
Gudenus: "An die Vergabe von Kennzeichen ist eine
Haftpflichtversicherung zu koppeln. Das sichert Unfallopfern eine
Wiedergutmachung der entstandenen Schäden. Weiters ist auch eine
Helm- und Warnwestenplicht zu prüfen, ebenso wie man die
Fahrradfahrer an den Kosten der ihnen bislang kostenlos zur Verfügung
gestellten Infrastruktur beteiligen kann." (Schluss)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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