FP-Gudenus: Wiener schließen sich FPÖ-Forderung nach Fahrrad-Kennzeichen an

57 Prozent sind davon überzeugt, damit das Radrowdytum zurückdrängen zu können

Wien (OTS/fpd) - Eine Umfrage der Tageszeitung Österreich belegt:
57 Prozent der Wienerinnen und Wiener sprechen sich für eine Kennzeichen-Pflicht für Fahrräder aus, nur 39 Prozent sind dagegen. Der Hintergrund: Jedes Jahr kommt es zu hunderten Unfällen durch undisziplinierte Radler. Eine Studie des ÖAMTC belegt etwa, dass an mehreren Messstellen 56 Prozent der Pedalritter nicht an roten Kreuzungen anhalten. Die Opfer sind in der Regel betagte Menschen und Kinder, die Täter kommen meist davon, weil sie nicht ausgeforscht werden können. "Deshalb ist die Kennzeichen-Pflicht eine langjährige Forderung der Freiheitlichen, die sich nun offenbar systematisch durchsetzt", freut sich Wiens-FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.

Zuletzt hat die FPÖ-Josefstadt auf dem Landesparteitag einen entsprechenden Antrag eingebracht, der auch angenommen wurde. Gudenus: "An die Vergabe von Kennzeichen ist eine Haftpflichtversicherung zu koppeln. Das sichert Unfallopfern eine Wiedergutmachung der entstandenen Schäden. Weiters ist auch eine Helm- und Warnwestenplicht zu prüfen, ebenso wie man die Fahrradfahrer an den Kosten der ihnen bislang kostenlos zur Verfügung gestellten Infrastruktur beteiligen kann." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001