O`Wasserrohr, O` Wasserrohr: Nicht nur im Winter, wenn es schneit

Wien (OTS) - "Bisher behaupteten die politisch Verantwortlichen in Wien, dass die Rohrleitungen nur infolge von schwerem Frost platzen würden. Nach dem Wasserrohrbruch zwischen Koppstraße und Gablenzgasse und der bis Mittag dauernden Sperre des Lerchfelder Gürtels, muss sich das Umweltressort eine andere Erklärung für die gehäuften Wasserrohrpannen ausdenken", so ÖVP-Umweltsprecherin Karin Holdhaus, die in diesem Zusammenhang auf die jahrelange Forderung der VP, nach einem effektiven Sanierungsprogramm für das Wasserrohrnetz in Wien, hinweist.

Ein Sanierungsprogramm wurde zwar gestartet, jedoch offensichtlich nicht mit entsprechendem Erfolg - die notwendigen Sanierungen kamen einfach zu spät: "So wie die Sanierungsoffensive derzeit läuft, beschert sie Wien nicht nur Großbaustellen, sondern wie das Beispiel am Gürtel zeigt, nach wie vor schwere Gebrechen." Das zeigt, dass man mit dem derzeitigen Sanierungsprogramm das Problem noch immer nicht im Griff habe: "Statt die Sommermonate dafür zu nutzen, an neuralgischen Punkten zügig sämtliche Gefahrenstellen zu sanieren, wartet man einfach bis etwas passiert. Jetzt muss der gesamte Gürtel in diesem Bereich gesperrt werden, was zu schweren Verkehrsbehinderungen führt."

Nicht auszudenken wäre es, wenn sich solch ein Schaden im Herbst ereignen würde - der Verkehr in Wien würde praktisch lahmgelegt. Holdhaus fordert daher die vollmundig angekündigte Sanierung des Wiener Wasserrohrnetzes so voranzutreiben, dass vor allem entlang der Hauptverkehrsrouten alle schadensanfälligen Wasserrohre rascher als bisher ausgewechselt werden: "Weitere Schäden für die Autofahrer, aber auch für Anrainerinnen und Anrainer in den betroffenen Gebieten, sind zu verhindern", so Holdhaus abschließend.

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