• 21.07.2012, 13:14:15
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A 9 PYHRN AUTOBAHN: ERNEUT SCHNEEPFLUG IM HAGEL-EINSATZ

Unwetter-Nachtschicht für die ASFINAG-Mitarbeiter in der ganzen Steiermark

Graz (OTS) - Der Einsatz von Schneepflügen im Sommer wird für die
Mitarbeiter der Autobahnmeistereien mittlerweile zur Routine.
Freitagabend musste erneut "schweres Gerät" ausfahren, um die
Autobahn im Bereich zwischen Gleinalmtunnel und Friesach nördlich von
Graz wieder frei zu bekommen. Innerhalb kurzer Zeit lag eine mehrere
Zentimeter dicke Hagelschicht auf der Fahrbahn, die A 9 musste daher
gesperrt und eine Umleitung über die S 35 eingerichtet werden. "Nach
knapp einer Stunde hatten wir die Autobahn aber schon geräumt",
berichtet Hans-Peter Schmidhofer von der Autobahnmeisterei Bruck vom
neuerlichen ungewöhnlichen Sommer-Einsatz.

Die Unwetter sorgten aber in der gesamten Steiermark für
Sonderschichten der ASFINAG-Mitarbeiter. Schmidhofer: "Unsere Leute
sind seit Freitagabend durchgehend unterwegs, um die Unwetterfolgen
zu beseitigen."

Bereits am 5. Juli mussten auf der A 2 im Packabschnitt
Schneepflüge nach einem Hagelunwetter ausfahren. Und am 3. Juli waren
ebenfalls auf der A 2 im Raum Völkermarkt in Kärnten Schneepflüge die
kreative Lösung für ein anderes ungewöhnliches Problem: Strohballen
waren von einem Lkw gefallen und auf der Autobahn zerbröselt. Ein
Schneepflug "kehrte" das Stroh zusammen, mit einer Mähmaschine wurde
das feine Stroh dann abgesaugt.

Richtiges Fahrverhalten bei Unwetter

Die Unwetter sind auch für die Fahrzeuglenker mitunter ungewohnte
Extremsituationen. Um sicher ans Ziel zu kommen, hat
ASFINAG-Verkehrsexperte Bernhard Lautner daher einige Grundregeln
bzw. Tipps zusammengefasst:

Bei starkem Regen: Langsam auf Sicht weiterfahren, Abstand stark
vergrößern (Bremsweg verlängert sich!), das eigene Fahrzeug
sichtbarer machen (Nebelschlussleuchte!). Lautner: "Bei einer
herannahenden Gewitterfront ist es aber sicher am besten, wenn man
rechtzeitig einen unserer Rastplätze oder eine Raststation aufsucht
und dort abwartet. Der Zeitverlust wird durch die Stress-Ersparnis
sicher aufgewogen." Ziel der ASFINAG ist es auch, alle 25 Kilometer
einen modernen Rastplatz anzubieten, zusätzlich zu den insgesamt 89
Raststationen. "Wir haben bereits 34 moderne Rastplätze entlang des
Autobahnnetzes, etwa 40 kommen noch hinzu", präzisiert
ASFINAG-Geschäftsführer Rainer Kienreich. Die Liste findet man auf
www.asfinag.at/unterwegs/rastanlagen

Bei Hagel: Auch hier gilt natürlich die Devise "langsam
weiterfahren und vor allem den Abstand vergrößern". Auf Autobahnen im
Tunnel oder unter Brücken zu halten, ist in der Regel nicht
gestattet, sondern nur bei extremen Ausnahmesituationen wenn man
sozusagen "um Leib und Leben" (und nicht nur um den Autolack)
fürchten muss. Doch hier ist größte Vorsicht geboten: Nachkommende
Lenker können nicht unbedingt damit rechnen, dass sich im Tunnel
stehende Fahrzeuge befinden - die Gefahr eines Unfalles mit
schwerwiegenden Folgen ist somit sehr hoch!
Bei einem Gewitter: Langsamer und konzentriert weiterfahren. Sich auf
Blitze gedanklich "vorbereiten", um dann das Fahrzeug nicht im
Schreck zu verreißen - die Fenster geschlossen halten und keinesfalls
aussteigen. Lautner: "Ein Auto wirkt bekanntlich wie ein
Faraday'scher Käfig. Drinnen ist man somit am besten vor einem
Blitzschlag geschützt."

Rückfragehinweis:

Walter Mocnik
   Marketing und Kommunikation
   Pressesprecher Steiermark, Kärnten und Oberösterreich
   AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-
   FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
   Fuchsenfeldweg 71, A-8074 Graz-Raaba
   TEL   +43 (0) 50108-13827
   MOBIL +43 (0) 664 60108-13827
   mailto:[email protected]
   http://www.asfinag.at

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