• 21.07.2012, 08:00:33
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"profil": Grippemasken-Deal wird Fall für die Justiz

Korruptionsstaatsanwaltschaft untersucht mutmaßliche Untreue und "verbotene Intervention" durch Maria Rauch-Kallat und Alfons Mensdorff-Pouilly

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, wird die Beschaffung von Millionen
Pandemie-Schutzmasken 2006 nun zu einem Fall für die Justiz. Die
Korruptionsstaatsanwaltschaft hat auf Grundlage der
profil-Berichterstattung von Amts wegen Untersuchungen eingeleitet.
Im Zentrum stehen die damalige Gesundheitsministerin Maria
Rauch-Kallat und ihr Ehemann Alfons Mensdorff-Pouilly, der damals im
Sold des deutschen Lieferanten Dräger stand. Es geht um den Verdacht
der Untreue, der Beihilfe zur Untreue sowie der "verbotenen
Intervention" nach Paragraf 308 Strafgesetzbuch. Behördensprecher
Erich Mayer gegenüber "profil": "Wir prüfen den Sachverhalt."

Unterdessen erheben Mitbewerber der damals beauftragten Konzerne
Dräger und 3M schwere Vorwürfe gegen die damals im Ministerium
Verantwortlichen. Rauch-Kallats Behauptung, dass damals nur diese
beiden Unternehmen in der Lage gewesen seien, "ausreichend Masken zu
liefern", wird einhellig widersprochen.

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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