• 19.07.2012, 13:29:19
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Karlheinz Töchterle besucht Jugendliche mit Forschergeist

Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast bei Klimaforscherin Kromp-Kolb und den Rio+20-Praktikannt/innen an der BOKU

Wissenschafts- und Forschungsminister zu Gast bei Klimaforscherin Kromp-Kolb und den rio+20-Praktikannt/innen an der BOKU

Wien (OTS) - Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Konferenz
für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro ermöglicht das
Wissenschafts- und Forschungsministerium im Zuge der Initiative
"Rio+20 - Wissenschafter/innen und Jugendliche ziehen Bilanz" diesen
Sommer Jugendlichen, sich im Rahmen eines Praktikums ein Bild von der
österreichischen Nachhaltigkeitsforschung an einer Universität,
Fachhochschule oder in einer Forschungseinrichtung zu machen.
"Jugendliche mit Forschergeist lernen so die heimische
Nachhaltigkeitsforschung direkt kennen und arbeiten gemeinsam mit
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Projekten", betonte
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bei
seinem Besuch an der Universität für Bodenkultur (Boku Wien), wo er
die Praktikant/innen am Institut für Meteorologie sowie am Zentrum
für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit besuchte.

Fünf Jugendliche absolvieren bei der bekannten Klimaforscherin und
Institutsleiterin Dr. Helga Kromp-Kolb und ihrem Team ein Praktikum
und gaben dem Minister einen Einblick in ihre Tätigkeit. "Die Arbeit
mit den jungen Leuten macht Freude und ist wichtig. Sie werden ihre
Erkenntnisse nicht nur an ihre Familie und Freunde, sondern auch an
ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben. Das kann der
kommenden Generation helfen, die Probleme zu lösen, die wir ihnen
eingebrockt haben", so Dr. Helga Kromp-Kolb.

"Unser Planet wird uns bald zu klein, wenn wir die uns zu Verfügung
stehenden Ressourcen nicht gemäßigter und effizienter nutzen", so
Praktikant Jakob Zeilinger. "Deswegen wollten wir die Universität,
insbesondere wie Forscherinnen und Forscher mit dem Thema der
Nachhaltigkeit arbeiten, näher kennen lernen", ergänzt Agnes
Forstinger. Und Jacqueline Keintzel meint: "Der Klimawandel hat
bereits Ausmaße erreicht, welche sich nicht über Nacht beheben
lassen. Aus diesem Grund ist es erforderlich, sich längerfristige
Ziele zu setzen, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken." Madelaine
Alber und Andreas Dünser betonen: "Man liest in den Medien viel über
den Klimawandel und seine Probleme, jedoch wenig über konkrete
Forschung und Lösungsansätze. Durch dieses Praktikum bekommen wir
einen Einblick und können einen Beitrag dazu leisten."

Insgesamt rund 120 Jugendliche absolvieren im Zuge der Initiative
"Rio+20 - Wissenschafter/innen und Jugendliche ziehen Bilanz" im Juli
und August ein Praktikum an einer Universität, Fachhochschule oder in
einer Forschungseinrichtung in Österreich. In den mit jeweils 1.200
Euro geförderten Praktika widmen sich die Jugendlichen gemeinsam mit
Wissenschaftler/innen spannenden Projekten im Bereich
Nachhaltigkeitsforschung und erstellen Kurzberichte. Die gesammelten
Erfahrungen und Erkenntnisse werden im Anschluss in Form von
Beiträgen in einer Publikation und einer Festveranstaltung im
Dezember in Kooperation mit dem ORF (Ö1) präsentiert. Zusätzlich
werden die 30 besten Beiträge von einer Jury (aus
Wissenschaftler/innen und Journalist/innen) ermittelt und in einem
eigenen Jubiläumsband herausgegeben, der im Herbst 2012 präsentiert
wird.

Mit der Initiative "Rio+20" setzt das Bundesministerium für
Wissenschaft und Forschung ein weiteres Zeichen innerhalb der
Plattform "Young Science", die Schüler/innen, Lehrer/innen und
Forscher/innen stärker vernetzt und zahlreiche Maßnahmen zur
Nachwuchsförderung, wie zum Beispiel die "Kinderuniversitäten" und
das Nachwuchsförderprogramm "Sparkling Science", bündelt.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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