SJNÖ: Frauenfeindlicher und widerlicher FPÖ-Politik muss ein Ende gesetzt werden

SJ NÖ fordert den Rücktritt von FP-Politikerin Kashofer

St. Pölten (OTS) - Deutliche Worte findet der Landesvorsitzende
der Sozialistischen Jugend (SJ) Niederösterreich, Andreas Beer, anlässlich der Aussagen von FP Politikerin Kashofer in Amstetten zum Frauenhaus: "Diese Politikerin ist für jedes politische Amt untragbar. Die widerlichen Aussagen von Kashofer gegen den Schutz von Frauen zeigen das mittelalterliche Frauenbild der FPÖ. Wer gewalttätige Beziehungen als rettenswert bezeichnet, ist nicht nur frauenverachtend sondern auch menschenverachtend."

Die Frauensprecherin der SJ Niederösterreich Naomi Dutzi erklärt:
"Vielleicht sollte dieser Frau nochmal erklärt werden, dass Frauenhäuser zum Schutz vor Gewalt an Frauen da sind. In einer von Männern dominierten Gesellschaft befinden sich Frauen in der schwächeren Position. Sie sind daher oft Opfer von Gewalt. Denn Machtungleichheiten, rechtliche Benachteiligung und ökonomische Abhängigkeit, sind der Boden, auf dem Gewalt gedeiht - körperliche, sexuelle und auch psychische Gewalt." Die SJ Niederösterreich setzt sich seit Jahren für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und setzt auch immer wieder Aktionen anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen.

Landesvorsitzender Beer abschließend: "Der einzig wirksame Schutz gegen Gewalt, ist die Gleichstellung von Frauen und Männern. Eine solche Gleichstellung ist aber keineswegs in allen Kreisen der Bevölkerung erwünscht und bei der FPÖ kein deklariertes politisches Ziel. Wenn es um Frauen geht, so hält die FPÖ Bescheidenheit noch immer für eine Zier. Da werden dann die Interessen von Frauen und Kindern gegeneinander ausgespielt und die Männer völlig aus der Diskussion ausgeklammert. Die FPÖ will die Abhängigkeit der Frauen von Männern einzementieren. Dagegen werden wir auch in Zukunft auftreten und für den Schutz von Frauen vor Gewalt."

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