• 17.07.2012, 11:30:51
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Urlaubsfahrt mit dem Auto: Extra Kfz-Schutz fürs Ausland

Versicherungssummen der Kfz-Haftpflicht in vielen Ländern deutlich niedriger als in Österreich. Lücken vor allem bei Schmerzengeld und Verdienstentgang.

In vielen Ländern liegen die Versicherungssummen der Kfz-Haftpflicht deutlich unter dem österreichischen Niveau.

Wien (OTS) - Knapp jeder zweite Österreicher verbringt laut Europ
Assistance Urlaubsbarometer seinen Sommerurlaub heuer im Ausland,
viele zieht es in den Süden Europas. Vor allem Italien und Kroatien
sind beliebte Urlaubsdestinationen für Autoreisen. Tausende
österreichische Autofahrer werden dabei jährlich unverschuldet in
einen Unfall mit ausländischen Fahrzeugen verwickelt. "Ein solcher
Unfall kann sich finanziell zu einem Desaster entwickeln", warnt Mag.
Sergius Kahr, Leiter der Generali Kfz-Abteilung, Österreichs größter
Kfz-Versicherung. "Während heuer in den meisten Urlaubsländern die
Mindestversicherungssummen in der Kfz-Haftpflichtversicherung
angehoben wurden, ist beispielsweise im Nicht-EU-Land Kroatien die
Entschädigungsleistung nach Kfz-Unfällen seit sechs Jahren
unverändert auf einem viel zu niedrigen Niveau. Aber auch in den
östlichen Nachbarländern liegen die Versicherungssummen der dortigen
Fahrzeuge unter dem österreichischen Standard. Um nach einem
unverschuldeten Unfall - als Unfallopfer - keine böse Überraschung zu
erleben, ist ein spezieller Kfz-Schutz fürs Ausland nötig", empfiehlt
Kahr.

In Österreich beträgt die gesetzliche Mindestversicherungssumme in
der Kfz-Haftpflichtversicherung 7 Mio. Euro - davon 5,8 Mio. Euro für
Personen- und 1,2 Mio. Euro für Sachschaden. Im schon zuvor
angesprochenen Kroatien - einer bei den Österreichern besonders
beliebten Destination für Pkw-Urlaubsreisen - werden zum Beispiel für
Personenschäden pro Versicherungsfall hingegen umgerechnet nicht
einmal 500.000 Euro ausbezahlt, Sachschäden sind mit knapp 200.000
Euro begrenzt. Das kann durchaus dramatische materielle Folgen haben.
Ein Beispiel zeigt die Dramatik: Bei einem unverschuldeten
Verkehrsunfall in Kroatien werden ein Österreicher und seine Tochter
schwer verletzt. Mit jahrelangen Heilbehandlungen und massivem
Verdienstentgang des "Familienerhalters" sowie einer verminderten
Erwerbsfähigkeit der Tochter ist zu rechnen. Mit der maximalen
Entschädigungsleistung von knapp 500.000 Euro nach kroatischem Recht
sind Verdienstentgang, die Heilbehandlung sowie die Kosten für den
behindertengerechten Umbau der Wohnung nicht ausreichend abgesichert.
In diesem Fall wird die Familie massive Kürzungen hinnehmen müssen.

Existenzsicherung mit dem "Kfz-Europaschutz"
Der "Kfz-Europaschutz" der Generali sichert als Ergänzung zur
Kfz-Haftpflichtversicherung für eine Prämie von nicht einmal 3 Euro
pro Monat die Anwendung des hohen österreichischen Rechtsstandards
und die Abwicklung des gesamten Schadenfalles durch die Generali.
"Damit ist garantiert, dass das schuldlose österreichische
Unfallopfer im Rahmen des hohen heimischen Schutzstandards
abgesichert ist", betont Kahr. Die Schadenersatzansprüche der
verletzten Personen, also auch Schmerzengeld, Verdienstentgang und
die Entschädigung für Sachschäden, werden von der Generali
entsprechend dem in Österreich geltenden Niveau ausgezahlt.

Der "Kfz-Europaschutz" wird auch beim Lenken eines Mietwagens im
Ausland wirksam. Ebenso schützt der "Kfz-Europaschutz", wenn es in
Österreich zu einem unverschuldeten Unfall mit einem ausländischen
Kfz kommt.

Ratsam: Grüne Karte für Autofahrten ins Ausland
Die "Internationale Versicherungskarte für Kraftverkehr", in der
Umgangssprache aufgrund ihrer Farbe auch als "Grüne Karte"
bezeichnet, ist der international anerkannte Nachweis, dass ein Auto
ordnungsgemäß versichert ist. Auch wenn mittlerweile innerhalb der EU
das Kfz-Kennzeichen als Versicherungsnachweis ausreicht, empfiehlt
die Generali für Fahrten ins Ausland generell die Mitnahme der Grünen
Karte. Denn sie wird nicht nur bei Kontrollen immer wieder verlangt,
sie kann auch die Abwicklung eines Unfalls im Ausland deutlich
erleichtern.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Generali Gruppe Österreich
Mag. Christine Rohrer
Tel.: (01) 534 01-12446
mailto:[email protected]
www.generali.at

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