- 16.07.2012, 11:30:01
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Töchterle und Waldner: Stipendien für heimischen Wissenschaftsnachwuchs in den USA
BMWF und BMeiA ermöglichen elf Studierenden Teilnahme an der German Studies Association
Wien (OTS) - Das Wissenschafts- und Forschungsministerium vergibt
heuer gemeinsam mit dem Außenministerium und dem Kulturforum New York
erstmals Stipendien für die Teilnahme an der diesjährigen German
Studies Association (GSA). Damit wird elf Studierenden die Teilnahme
an der Tagung, die im Herbst in Milwaukee (Wisconsin, USA)
stattfinden wird, ermöglicht. "Die Förderung des wissenschaftlichen
Nachwuchses ist für mich ein zentrales Thema. Mit diesen Stipendien
geben wir jungen, zielstrebigen Studierenden die Gelegenheit, ein
Netzwerk aufzubauen, von dem sie in Folge sicher profitieren werden -
beruflich wie menschlich", so Wissenschafts- und Forschungsminister
Dr. Karlheinz Töchterle. "Ich selbst weiß, wie bereichernd ein
Aufenthalt in den Vereinigten Staaten sein kann. Im globalen
Wettbewerb ist es wichtig, interkulturelle Offenheit zu leben um sich
mit anderen Kulturen und Denkweisen auseinanderzusetzen", betont
Staatssekretär Dr. Wolfgang Waldner.
Die German Studies Association (GSA) ist eine interdisziplinäre
Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem
Gebiet der deutschen, österreichischen und Schweizer Geschichte,
Literatur-, Kulturstudien, Politikwissenschaften und
Wirtschaftswissenschaften. Vom Wissenschafts- und
Forschungsministerium werden heuer gemeinsam mit dem Außenministerium
und dem Kulturforum New York erstmals elf Stipendien in Höhe von
insgesamt 8.000 US-Dollar für herausragende PhD-Studierende
finanziert, die dadurch die einmalige Möglichkeit erhalten, auf
internationalem Parkett im Bereich der Geistes-, Sozial- und
Kulturwissenschaften wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Die ausgewählten Studierenden sind ehemalige Teilnehmerinnen und
Teilnehmer der Jahrestagung der "Österreichzentren" im Ausland,
welche in Ungarn, Israel, Kanada, in den USA und den Niederlanden
beheimatet sind. Die Zentren wurden damals auf österreichische
Initiative gegründet und sind jeweils an renommierten Universitäten
(Andrassy Universität Budapest, Hebrew University of Jerusalem,
University of Alberta, University of New Orleans, University of
Minnesota, Universität Leiden) angesiedelt. Die Themenschwerpunkte
liegen vornehmlich auf österreichischer und mitteleuropäischer
Geschichte mit all ihren Facetten in sozialer, kultureller,
literarischer oder politologischer Hinsicht.
Jährlich findet eine Tagung der Zentren an einem anderen der
Standorte statt und Studierende, die ein Auswahlverfahren
durchlaufen, können dort ihre Forschungsarbeiten präsentieren, die
anschließend in einem Sammelband zusammengefasst und herausgegeben
werden. Um nun eine Intensivierung der Vernetzung dieser "besten
jungen Köpfe" zu erreichen, wurden dieses Jahr die Stipendien für die
GSA vergeben, bei der jeder der Teilnehmenden auch einen Vortrag
halten wird.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten Presseabteilung Tel.: +43 50 1150-3262, 4549, 4550, 3739 Fax: +43 50 1159-213 mailto:[email protected] http://www.aussenministerium.at; http://www.bmeia.gv.at Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto: [email protected] www.bmwf.gv.at
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