Neues Volksblatt: "Einsparung?" von Herbert SCHICHO

Ausgabe vom 11. Juli 2012

Linz (OTS) - Sie sind eine unglaubliche Erfolgsstory: Seit 1997 finden in Oberösterreich Landesgartenschauen statt. Insgesamt rund 1,3 Millionen Besucher kamen zu den vergangenen vier Schauen. Die "Austragungsgemeinden" blühten auf. Selbst die Kritiker aus dem Landesrechnungshof bewerten die Landesgartenschauen als "positiv" (siehe S. 4). Aber sie sehen gleichzeitig ein Einsparungspotential von zehn Millionen Euro. Einzig nötige Maßnahme: Nicht mehr alle zwei Jahre, sondern nur mehr alle drei Jahre eine Landesgartenschau abhalten. Dass dieser Einsparungsvorschlag nicht gerade innovativ ist, liegt auf der Hand. Wenn man zwei Schauen nicht abhält, spart man sich das Geld dafür, eh klar. Dass der Vorschlag nach einer grundsätzlich positiven Bewertung des Gesamtkonzeptes erfolgt, verwundert. Denn durch das Abwechseln zwischen Landesausstellungen und -Gartenschauen hat Oberösterreich jedes Jahr ein "Highlight". Im Vorjahr hat der Landesrechungshof rund 75 Millionen Euro Sparpotenzial aufgezeigt. 50 Millionen Euro davon seien bereits eingespart worden, so der scheidende LRH-Präsident Brückner bei der Präsentation des Jahresberichtes 2011. Zumindest die zehn Millionen Euro Einsparungspotenzial bei den Landesgartenschauen dürften im Tätigkeitsbericht 2012 fehlen ... - und das ist gut so!

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