- 09.07.2012, 11:34:26
- /
- OTS0070 OTW0070
SPÖ-Kärnten zur Causa Scheuch: Dörflers Untätigkeit zeugt von falschem Amtsverständnis
Kaiser: Für Politiker müssen außer dem Strafgesetz höhere moralische Ansprüche gelten. FPK-Dörfler ist dem Land Kärnten verpflichtet und muss darum Scheuch zum Rücktritt bewegen.
Klagenfurt (OTS) - "Nach der neuerlichen Verurteilung in erster
Instanz ist FPK-Obmann Scheuch rücktrittsreif. Da helfen auch die
Ablenkungsmanöver Scheuchs nicht, der heute im Radio sowohl
Bundespräsident Heinz Fischer als auch Nationalratspräsidentin
Barbara Prammer angreift, weil diese ihm den Rückzug aus seinem Amt
als LHStv. nahe legen", bekräftigt SPÖ-Landesparteivorsitzender
LHStv. Peter Kaiser seine Rücktrittsaufforderung. Besonders
befremdlich empfindet Kaiser, dass FPK-LH Dörfler Scheuch das Land
weiter in Misskredit bringen lässt. "Seine jüngsten Aussagen, wonach
Scheuch auch nach Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils, einer
bedingten Haftstrafe und einer Geldstrafe von 150.000 Euro, im Amt
verbleiben will, macht Dörflers Untätigkeit für die Kärntnerinnen und
Kärntner unerträglich", so Kaiser. Das Wohl des Landes muss Dörfler,
in seiner von den Kärntnerinnen und Kärntnern geliehenen Funktion als
LH, über seine parteipolitischen Interessen stellen. "Alles andere
zeugt von falschem Amtsverständnis und ist damit ein Verrat der
geliehenen Macht", kritisiert Kaiser. Dörfler muss Scheuch zur
Vernunft bringen und ihn zum Amtsverzicht bewegen, um weiteren
Schaden von unserer Heimat Kärnten abzuwenden.
In ihrer gemeinsamen Pressekonferenz heute Vormittag haben Dörfler
und Scheuch die nächste Gelegenheit ihr bisheriges
demokratiepolitisches Verständnis zu revidieren, in dem sie Scheuchs
Rücktritt bekannt geben.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS9






