- 06.07.2012, 20:00:18
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Tücken eines Games, das keines sein soll (von Michaela Geistler-Quendler)
Ausgabe 7. Juli 2012
Klagenfurt (OTS) - Ein Landesregierungsmitglied auf der
Anklagebank reicht trotz landesüblicher Gewöhnungseffekte an sich
schon aus, um das Vertrauen in die Politik zu erschüttern. Ein
Schuldspruch tut ein Übriges dazu, und ein zweiter Schuldspruch wiegt
noch schwerer. Auch wenn es noch keine rechtskräftige Verurteilung
gibt und bis zuletzt die Unschuldsvermutung gilt, wäre es für einen
Landeshauptmannstellvertreter eine Frage des politischen Anstands,
Konsequenzen zu ziehen. Aber daran denkt er nicht. Das \x{2588}Game\x{2588} ist
schließlich noch nicht \x{2588}over\x{2588}. Aber genau das könnte sich für Uwe
Scheuch und seine blauen Mitstreiter als Bumerang erweisen. Das
Verfahren geht jetzt in die nächste Runde, und mindestens solange
bleibt die Causa auch auf dem Tapet und ein Klotz am Bein nicht
zuletzt der blauen FPK-Kooperationspartner in Wien. Hoch pokern
allein könnte auch einmal zu wenig sein - vor allem in einem \x{2588}Game\x{2588}
das eigentlich keines sein sollte: Die Politik.
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