• 06.07.2012, 10:47:26
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LR Schwarz und LGF Fakler: Der große Ansturm von Arbeitnehmern aus Osteuropa ist ausgeblieben

4,3 Prozent der Beschäftigten in NÖ kommen aus Öffnungs-Staaten

St. Pölten (OTS/NÖI) - Die für den Arbeitsmarkt zuständige
Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und der Landesgeschäftsführer des
AMS NÖ Mag. Karl Fakler stellen klar: "Die Zahlen zur Öffnung des
(nieder-)österreichischen Arbeitsmarktes für 8 osteuropäische
EU-Mitgliedsländer belegen: Der große Ansturm von Arbeitnehmern aus
Osteuropa ist ausgeblieben."

"Im Mai 2012 gab es in Niederösterreich rund 585.000 Beschäftigte
- so viele wie noch nie. Davon waren rund 505.400 Österreicherinnen
und Österreicher. Rund 25.400 Beschäftigte kamen aus jenen
EU-Mitglieds-Staaten, die seit Mai 2011 Zugang zum
(nieder-)österreichischen Arbeitsmarkt haben, das sind gerade einmal
4,3 Prozent aller in NÖ Beschäftigten. Zum Vergleich: Im März
arbeiteten auch rund 7.400 Deutsche in Niederösterreich", führt
Schwarz aus.

AMS NÖ-Landesgeschäftsführer Fakler ergänzt: "Auf Bezirksebene
zeigen sich die Relationen besonders deutlich: So hat Amstetten knapp
41.000 Beschäftigte und nur um 156 Beschäftigte aus den '8 neuen
Beitrittsländern' - mehr als vor dem 1. Mai 2011. Gmünd als
Grenzbezirk hat rund 14.000 Beschäftigte und sage und schreibe um 36
Beschäftigte aus den '8 neuen Beitrittsländern' mehr als vor der
Öffnung. Gehen wir dann in den Osten, Richtung Ungarn und Slowakei:
41.000 zu 173 lautet die Bilanz in Gänserndorf, 46.540 zu 309 in
Wr.Neustadt als Tor zu Ungarn. Hinzu kommt: diese Menschen arbeiten
großteils in Branchen (beispielsweise Bau, Gastgewerbe, Land- und
Forstwirtschaft oder Gebäudereinigung), wo sich das AMS NÖ schwer
tut, ausreichend Arbeitskräfte zu finden und wo viele Betriebe froh
sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ungarn, Polen oder der
Slowakei zu bekommen."

Das Resümee von Schwarz und Fakler fällt eindeutig aus: "Die
Statistik spricht hier eine eindeutige Sprache und Polemik und
Panikmache angesichts des geringen Anteils der Mitbürgerinnen und
Mitbürger aus den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten, die nach NÖ
zum Arbeiten kommen, ist daher völlig unangebracht!"

Rückfragehinweis:
Marion Gabler-Söllner
Pressesprecherin
Büro Landesrätin Mag. Barbara Schwarz
Tel 02742-9005-12650
[email protected]

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