• 05.07.2012, 15:24:40
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Salzburger Festspiele beginnen heuer religiös

Sakralmusikzyklus und "Disputationes", darunter am Eröffnungstag, 20. Juli, ein Round Table mit Kardinal Schönborn und Rabbi Schneier

Wien-Salzburg, 05.07.12 (KAP) Die Salzburger Festspiele beginnen
heuer religiös: Eine "Ouverture spirituelle" mit Sakralmusikzyklus
und religionsbezogenen Gesprächen verlängert den
Veranstaltungsreigen um eine Woche. Statt wie bisher um den 26.
starten die Festspiele heuer bereits am 20. Juli mit einem
interreligiösen Gespräch zwischen Kardinal Christoph Schönborn und
dem Rabbiner Arthur Schneier, bis zum 29. Juli folgen weitere
"Disputationes" und insgesamt zwölf Konzerte, in denen weltberühmte
Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Claudio Abbado oder Zubin Mehta
Sakralmusik von Haydn, Händel, Mozart u.a. interpretieren. Mit der
"Ouverture spirituelle" werde ein langgehegter Wunsch von Intendant
Alexander Pereira umgesetzt, wie er am Donnerstag bei einer
Pressekonferenz in Wien erklärte.

Pläne zu einem Festival geistlicher Musik habe er schon lange
verfolgt, so Pereira. Die Umsetzung - ab heuer mit Hilfe des
Herbert-Batliner-Europainstituts - passe zu einer Stadt wie
Salzburg. Sie sei "mit ihren wunderschönen Kirchen geradezu
prädestiniert dafür, den liturgischen Werken, die zunächst aus den
ihnen zugedachten sakralen Räumen in den Konzertsaal verbannt und
von dort immer mehr an den Rand gedrängt wurden, wieder mehr
Aufmerksamkeit zu widmen", so Pereira.

Im inhaltlichen Begleitprogramm zu den Festspielen werden am
Freitag, 20. Juli, in der Aula der Uni Salzburg, Kardinal Schönborn
und der aus Wien stammende New Yorker Rabbi Schneier unter der
Moderation von Heinz Nußbaumer über Religion und Kultur als "Europas
Ouverture" diskutieren. Der Wiener Erzbischof nimmt tags darauf auch
an einer weiteren Veranstaltung zum Thema "Schöpfer und Geschöpf"
teil, das ab 10 Uhr in der "SalzburgKulisse" (Hofstallgasse 1)
stattfindet. Gemeinsam mit den davor referierenden
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, der Religionsphilosophin
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und dem Schweizer Theologen Hans Weder
bildet Kardinal Schönborn ab 12 Uhr eine Gesprächsrunde über die
Frage nach dem Woher des Menschen und der Welt.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) rme/fam/pwu/

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