LR Ragger: Personalstand in Kärntner Pflegeheimen seit zehn Jahren unverändert

Falsche Behauptungen der Gewerkschaft

Klagenfurt (OTS) - "Aus Anlass des Schulendes muss man zu den Kärntner Gewerkschaftern sagen: Setzen, nicht genügend! Denn das, was Franz Liposchek (Gemeindebedienstete) und Jutta Brandhuber (GPA) über den Personalschlüssel in den Pflegeheimen von sich gegeben haben, zeigt, dass sie keine Ahnung von der Materie haben", kritisiert Sozialreferent LR Christian Ragger.

"Tatsache ist, dass der Personalschlüssel 1:2,5 (ein Mitarbeiter je 2,5 Bewohnern) in Kärnten seit über zehn Jahren unverändert ist", klärt Ragger auf. Der Schlüssel vorher war noch schlechter. "Liposchek ist offenbar parteipolitisch verblendet, wenn er Gegenteiliges behauptet."

Es habe eine einzige Neuerung für größere Pflegeheime gegeben: "Der Schlüssel innerhalb der Berufsgruppen wurde deshalb modifiziert, weil wir erstmalig die Sozialbetreuungsberufe anerkannt haben und damit einem jahrzentlangem Versäumnis nachgekommen sind. Erstmals wurden die Heimbetreiber auch verpflichtet den Mitarbeitern Supervision anzubieten, als Beitrag die hohen psychischen Belastungen zu mindern, teilt Ragger mit.

Er fordert die Gewerkschaft auf, nicht falsche Behauptungen über eine Reduzierung des Personals in den Pflegeheimen zu erheben. Er rät den Gewerkschaftern konstruktive Lösungen mit ihrem Sozialminister in Angriff zu nehmen, sodass nicht nur der Lehrberuf der Pflege anerkannt wird, sondern auch eine Vereinheitlichung sämtlicher Sozial- und Pflegeberufe in ein österreichisches Gesetz verankert werden. Offensichtlich habe sich die Gewerkschaft von ihrer jahrelangen Vertretung für Arbeitnehmer verabschiedet. Abschließend hält Ragger fest: "Ich forderte die Gewerkschaft auf, die bundesrechtliche Regelung samt Finanzierungsbedeckung vorzulegen und das Sommertheater zu beenden."

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