Meinl Bank Konzern kehrte 2011 in die Gewinnzone zurück: "Institut hat sich als krisenfest bewährt"

Wien (OTS) -

  • Starke Basis für dynamisches Wachstum - Expansion in CEE -Exzellente Eigenkapitalquote in herausforderndem Umfeld
  • Bank Vorstand Weinzierl: "Haben erfolgreich Wirtschafts- und Finanzkrise gemeistert. Während andere Institute mit Milliarden an Steuergeldern unterstützt werden, leistet unsere Bank als einziges Institut Hilfe für Kleinanleger die im Zuge der Finanzkrise Geld verloren haben"
  • "Im MEL Diskurs vertreten alle relevanten Institutionen die Rechtsposition der Meinl Bank - Einzigartige Vorverurteilungen durch MEL- Staatsanwalt beginnen zu zerbröseln - Institut und seine Mitarbeiter müssen sich seit mehr als vier Jahren mit Schikanen eines Staatsanwalts herumschlagen - Einstellung des MEL- Verfahrens längst überfällig

~ Nach den für den Meinl Bank Konzern schwierigen Jahren 2009 und 2010 konnte das Unternehmen 2011in die Gewinnzone zurückgeführt werden. Für das Geschäftsjahr 2011 erwirtschaftete der Konzern mit rund EUR 1,5 Mio (2010: EUR - 7,2 Mio) ein positives Jahresergebnis. Die Eigenmittel des Konzerns liegen mit EUR 81,4 Mio. (2010: EUR 80 Mio.) - oder 20% - deutlich über der vorgeschriebenen Quote. Die Bilanzsumme belief sich auf EUR 421 Mio. (2010: EUR 423 Mio.). Zum Jahresende 2011 hatte die Meinl Bank Gruppe 254 Mitarbeiter. Im Einzelabschluss betrug das Jahresergebnis der Meinl Bank, als Teil des Konzerns EUR -0,5 Mio (2010: EUR -0,6 Mio). Die Eigenmittel der Bank beliefen sich auf EUR 80 Mio. (31.12.2010: EUR 80,5 Mio.) Die Eigenmittel der Bank sind mit 17% mehr als doppelt so hoch wie die gesetzlich vorgeschriebene Eigenmittelunterlegung - dies in einem Umfeld in dem viele Institute damit kämpfen, die erforderliche Eigenkapitalquote zu erfüllen. Die Bilanzsumme der Bank betrug EUR 420 Mio. (2010: EUR 433 Mio.). Im Bereich Vermögensverwaltung sind die Kundenmandate der Bank mit rund 50.000 stabil geblieben; das verwaltete Kundenvermögen lag mit rund EUR 1,5 Mrd. auf dem Niveau von 2011. "Gestärkt aus schwieriger Situation hervorgegangen - Expansion in Zentral- und Osteuropa" Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl: "Wir haben die Wirtschafts-und Finanzkrise als unabhängiges Unternehmen erfolgreich gemeistert und eine dynamische Position für weiteres Wachstum geschaffen. Wir haben dies aus eigener Kraft geschafft. Aber während die meisten Banken mit Milliarden an Steuergeldern durch die Krise getragen wurden, war und ist unser Unternehmen einem jahrelangen schikanösen, vorverurteilenden Aktionismus eines Staatsanwalts ausgesetzt. Überdies hatten wir einen teuren und vollkommen sinnlosen Rechtstreit mit Atrium zu gewärtigen, der 2011 beigelegt wurde, und dessen Millionenkosten besser für Anlegervergleiche aufgewendet worden wären. Ein Unternehmen, das derartige gebündelte Belastungen erfolgreich meistert, hat gleich mehrere Stresstests auf einmal bestanden." Weinzierl wies darauf hin, dass das operative Ergebnis des Meinl Bank Konzerns - bereinigt um die Kosten der juristischen Auseinandersetzungen - 2011 einen zweistelligen Millionenbetrag erreicht hat. Laut Weinzierl haben sich die Geschäfte der Bank in Österreich stabilisiert. In Zentral- und Osteuropa sei das Institut auf Wachstumskurs. Im Laufe des Jahres 2012 werde eine Bank-Filiale in Prag eröffnet, um näher an den Märkten zu sein. Auch personell stelle man sich neu und schlagkräftig auf. So würde der langjährige Vorstand Robert Kofler mit Wirkung Juni 2012 in den Aufsichtsrat der Bank wechseln, das Institut verfüge demnach mit einem Zweiervorstand über eine schlankere Führungsstruktur. Peter Weinzierl: "Wir sind gut aufgestellt und dies straft alle Unkenrufe Lügen, die am Höhepunkt des öffentlichen MEL Diskurses meinten, dass die Bank ohne Dienstleistungsverträge für die MEL nicht lebensfähig sei." "Vorverurteilungen des MEL Staatsanwalts zerbröseln" "Unser stetiges Transparentmachen des unternehmensschädigenden Aktionismus des MEL- Staatsanwalts (siehe Hintergrundinformationen; Anm.) erntet zunehmend Respekt. Wir bemerken auch im Kundenverhalten, dass immer mehr Menschen die rechtstaatlich fragwürdige Vorgangsweise des Staatsanwalts als solche erkennen und kritisieren und diese in ihrem Verhalten der Bank gegenüber keine Rolle spielt. Die relevanten inländischen und internationalen Institutionen vertreten im MEL-Diskurs längst unsere Position. Es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass die in sich unschlüssigen Vorstellungen und Vorwürfe des MEL Staatsanwalts zerbröseln und dieser auf Kosten unseres Instituts, unserer Mitarbeiter aber auch zu Lasten der Steuerzahler versucht, seine jahrelangen offensichtlichen rechtsstaatlichen Fehltritte zu verschleiern. " OLG Wien spricht rechtskräftig von "massivem" Rechtsbruch durch Staatsanwalt Weinzierl erinnerte daran, dass erst im März 2012 das Oberlandesgericht Wien den Staatsanwalt des massiven Rechtsbruches im Zusammenhang mit der Verzögerung des Verfahrens beschuldigt hatte. Unerklärlich fand Weinzierl die Tatsache, dass die offensichtlichen rechtsstaatlichen Vergehen des betreffenden Staatsanwalts, bei dessen Vorgesetzten sowie im Justizministerium bis dato ohne Konsequenzen geblieben sind. Der Bank Vorstand sieht hier dringenden Handlungsbedarf, das Verfahren nach mehr als vier Jahren einzustellen. Im MEL Diskurs sprechen die Fakten für die Meinl Bank: ~

  • Die österreichische Übernahmekommission bestätigte, dass das österreichische Übernahmegesetz auf MEL nicht anwendbar sei. Damit wird bestätigt, dass MEL von einem eigenständigen unabhängigen Management in Jersey gesteuert wurde, und nicht etwa von Julius Meinl, oder der Meinl Bank.
  • Die Finanzprokuratur, also der Rechtsanwalt des Staates Österreich, sowie der Unabhängige Verwaltungssenat Wien bestätigten die Position der Meinl Bank, dass der Rückkauf der MEL-Zertifikate 2007 nicht veröffentlichungspflichtig war.
  • Die Österreichische Kontrollbank und die Wiener Börse teilen die Rechtsmeinung der Bank in der Frage der Unterscheidung von Aktien und Zertifikaten: Inhaber von Zertifikaten sind in allen zentralen Aktionärsrechten unmittelbaren Aktionären gleichgestellt.
  • Im September 2010 wurden die juristischen Auseinandersetzungen mit Airports International und Power International zum Großteil beigelegt.
  • Mit Wirkung Oktober 2010 sind sämtliche von der FMA ausgestellte Strafbescheide gegen das Institut im Zusammenhang mit dem MEL Diskurs aufgehoben.
  • Im Dezember 2010 erklärte der slowakische Verfassungsgerichtshof die 2009 auf Initiative eines österreichischen Staatsanwalts in Bratislava durchgeführte Hausdurchsuchung für verfassungswidrig.
  • Die Finanzmarktaufsicht von Jersey ( Jersey Financial Services Commission, Anm.) stellte fest, dass die MEL- Zertifikatsrückkäufe - Auslöser für die öffentliche Diskussion um die Meinl Bank - rechtskonform waren und stellte 2012 die Untersuchungen endgültig ein. Ergebnis: Die Behörde sieht keine strafrechtlich relevanten Vorgänge.
  • Im Juni 2011 konnte die Auseinandersetzung mit Atrium endgültig und ohne gegenseitige Zahlungen beendet werden.
  • Im Dezember 2011 entschied das Internationale Schiedsgericht in Wien, dass Gebühren der Meinl Bank für Airports International und Power International rechtskonform waren - da diese Gebühren im Prinzip denjenigen der MEL entsprachen, ergibt sich daraus, dass auch das diesbezügliche Verfahren eingestellt werden müsste.
  • Bis heute vereinbarte die Bank mit 5.828 unerfahrenen MEL-Kleinanlegern soziale Vergleiche, das Institut wendete dafür etwa EUR 28,7 Mio auf. Die Meinl Bank ist damit das einzige österreichische Institut, das konkrete Schritte zur Abmilderung von Härtefällen bei unerfahrenen Kleinanlegern, die durch Kursverluste infolge der Wirtschaftskrise entstanden sind, unternimmt. Der Großteil dieser sozialen Vergleiche ist damit abgeschlossen.

~ Hintergrundinformationen: Tendenziöses Vorgehen eines einzelnen Staatsanwalts durch Fakten belegt Peter Weinzierl: "Das so genannte MEL- Verfahren ist durch fortgesetzte Rechtsbrüche eines einzelnen Beamten stigmatisiert. Weinzierl erinnerte in diesem Zusammenhang an die vom Staatsanwalt mit zu verantwortenden Aktionen: ~

  • eine laut Univ.-Prof. Heinz Mayer unrechtmäßige U-Haft gegen Julius Meinl,
  • die absurd unverhältnismäßige Kaution von EUR 100 Mio,
  • eine fortgesetzt tendenziöse Verwendung von Unterlagen in Gerichtsakten,
  • eine unrechtmäßige Hausdurchsuchung in der Slowakei,
  • eine von einem Polizisten erfundene, gegen das Institut gerichtete Zeugenaussage
  • ein klar nachweisbarer Versuch des Staatsanwalts, einen renommierten Gutachter inhaltlich in eine - für die Beschuldigten - negative Richtung zu beeinflussen,
  • die Verwendung eines gefälschten Meinl Schreibens in der Argumentation des verantwortlichen Staatsanwalts
  • im März 2012 stellte das OLG Wien fest, dass im MEL Verfahren das Grundrecht auf ein zügiges Verfahren durch den Staatsanwalt gebrochen wurde. Das Gericht spricht von einem "massiven Verstoß" gegen das Beschleunigungsgebot.

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Soziale Lösungen für Kleinanleger

Die Meinl Bank ist das einzige österreichische Bank - Institut, das konkrete Schritte zur Abmilderung von Härtefällen bei unerfahrenen MEL-Kleinanlegern, die durch Kursverluste infolge der Wirtschaftskrise entstanden sind, unternimmt. Das Institut hat bisher mit 5.828 Kleinanlegern soziale Lösungen realisiert und dafür rund EUR 28,7 Mio aufgewendet. Die Meinl Bank ist auch bereit, solche Vergleiche für weitere etwa 1.400 MEL-Kleinanleger, die MEL-Zertifikate via Meinl Bank, aber beraten durch unabhängige Finanzdienstleister, bezogen haben, zu ermöglichen. In Zusammenhang mit MEL waren zum Jahresende 2011 rund 1800 Zivilklagen gegen die Bank anhängig (2010: 2.700) Von Seiten der Bank wurden mit EUR 14,3 Mio ausreichend und entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen Rückstellungen zur Abdeckung der Klagsrisiken gebildet.

Meinl Bank AG:

Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie private und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft, mit derzeit 19 eigenen Fonds. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament, mit einer hohen Eigenmittelunterlegung ist die Bank für die Zukunft gut positioniert.

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Tel.: +43 1 531 88 - 203
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