- 28.06.2012, 18:15:31
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WirtschaftsBlatt-Leitartikel: In der Wirtschaft sind wir Europameister - von Wolfgang Unterhuber
Österreichs Champions spielen in der europäischen Top-Liga mit
Wien (OTS) - Eurokrise hin, EU-Gipfel her: An dieser Stelle
befassen wir uns heute mit besonders guten Neuigkeiten. Die
WirtschaftsBlatt Business-EM ist beendet - und der österreichische
Europameister heißt KTM. Auf dem zweiten Platz landete Umdasch, auf
dem dritten Palfinger. Gewählt wurde der österreichische
Europameister per Online-Voting von den WirtschaftsBlatt-User/innen.
Das Interesse war hoch: 140.000 Unique Clients und 223.000 Visits
verbuchten wir während der Abstimmung. Gemeinsam mit den
Strategieberatern von Simon-Kucher & Partners wählte die
WirtschaftsBlatt-Redaktion 24 heimische Top-Unternehmen für den
Bewerb aus. In das Finale der letzten sechs Kandidaten schafften es
dann neben den obigen auch noch Wienerberger, AT&S sowie Plasser &
Theurer. Alle Teilnehmer hätten den Titel "Österreichs Europameister"
verdient - aber am Ende kann es immer nur einen Sieger geben.
Ziel dieses Bewerbs war und ist es, aufzuzeigen, dass Österreich auf
dem Weltmarkt durch hervorragende Unternehmen führend vertreten ist.
Der überwiegende Teil davon kommt aus der Sparte der
Industriegüterproduktion. Regional betrachtet weist vor allem
Oberösterreich überdurchschnittlich viele Champions auf. Alle
nominierten Spitzenunternehmen sind in ihren Segmenten Top-Player in
Europa - also Europameister. Weiters wollte das WirtschaftsBlatt mit
diesem Bewerb einmal mehr seine Blattstrategie unterstreichen. In der
Medienbranche gibt es bekanntlich ein ehernes Gesetz, das da lautet
"Only bad news are good news". Das WirtschaftsBlatt ist hierzulande
eines der wenigen Medien, die versuchen, auch mit "good news" Auflage
zu machen. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden öffentlichen
Boulevardisierung und einer unternehmerfeindlichen Grundstimmung ist
das ein nicht immer leichter Weg. Dabei können wir stolz auf unsere
Unternehmer sein. Sie haben sich in der Krise bisher im Schnitt
wacker geschlagen. Gerade KTM musste bei Ausbruch der Krise ein
Umsatzminus von 25 Prozent hinnehmen. Danach hat sich das Unternehmen
mit umfangreichen Sanierungs- und Offensivmaßnahmen erfolgreich neu
aufgestellt. Bleibt uns nur noch, dem Sieger zu gratulieren. Und in
zwei Jahren spielt Österreichs Wirtschaft wieder ganz vorne mit - bei
der Weltmeisterschaft.
Rückfragehinweis:
Wirtschaftsblatt Verlag AG
Tel.: Tel.: 01/60117 / 300
mailto:[email protected]
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