WirtschaftsBlatt-Leitartikel: In der Wirtschaft sind wir Europameister - von Wolfgang Unterhuber

Österreichs Champions spielen in der europäischen Top-Liga mit

Wien (OTS) - Eurokrise hin, EU-Gipfel her: An dieser Stelle
befassen wir uns heute mit besonders guten Neuigkeiten. Die WirtschaftsBlatt Business-EM ist beendet - und der österreichische Europameister heißt KTM. Auf dem zweiten Platz landete Umdasch, auf dem dritten Palfinger. Gewählt wurde der österreichische Europameister per Online-Voting von den WirtschaftsBlatt-User/innen. Das Interesse war hoch: 140.000 Unique Clients und 223.000 Visits verbuchten wir während der Abstimmung. Gemeinsam mit den Strategieberatern von Simon-Kucher & Partners wählte die WirtschaftsBlatt-Redaktion 24 heimische Top-Unternehmen für den Bewerb aus. In das Finale der letzten sechs Kandidaten schafften es dann neben den obigen auch noch Wienerberger, AT&S sowie Plasser & Theurer. Alle Teilnehmer hätten den Titel "Österreichs Europameister" verdient - aber am Ende kann es immer nur einen Sieger geben.

Ziel dieses Bewerbs war und ist es, aufzuzeigen, dass Österreich auf dem Weltmarkt durch hervorragende Unternehmen führend vertreten ist. Der überwiegende Teil davon kommt aus der Sparte der Industriegüterproduktion. Regional betrachtet weist vor allem Oberösterreich überdurchschnittlich viele Champions auf. Alle nominierten Spitzenunternehmen sind in ihren Segmenten Top-Player in Europa - also Europameister. Weiters wollte das WirtschaftsBlatt mit diesem Bewerb einmal mehr seine Blattstrategie unterstreichen. In der Medienbranche gibt es bekanntlich ein ehernes Gesetz, das da lautet "Only bad news are good news". Das WirtschaftsBlatt ist hierzulande eines der wenigen Medien, die versuchen, auch mit "good news" Auflage zu machen. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden öffentlichen Boulevardisierung und einer unternehmerfeindlichen Grundstimmung ist das ein nicht immer leichter Weg. Dabei können wir stolz auf unsere Unternehmer sein. Sie haben sich in der Krise bisher im Schnitt wacker geschlagen. Gerade KTM musste bei Ausbruch der Krise ein Umsatzminus von 25 Prozent hinnehmen. Danach hat sich das Unternehmen mit umfangreichen Sanierungs- und Offensivmaßnahmen erfolgreich neu aufgestellt. Bleibt uns nur noch, dem Sieger zu gratulieren. Und in zwei Jahren spielt Österreichs Wirtschaft wieder ganz vorne mit - bei der Weltmeisterschaft.

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