• 28.06.2012, 12:18:02
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Mitterlehner/Molterer: Österreichs Unternehmen erhalten über aws zusätzliche EIB-Finanzierungen

aws unterzeichnet auf Initiative von Wirtschaftsminister Mitterlehner und EIB-Vizepräsident Molterer Kooperationsabkommen mit EIB und EIF

Wien (OTS/BMWFJ/aws) - Auf Initiative von Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner und EIB-Vizepräsident Wilhelm Molterer haben
die Geschäftsführer der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws)
heute ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, das den
österreichischen Unternehmen den Zugang zu Finanzierungen der
Europäischen Investitionsbank verbessert. "Wir müssen verhindern,
dass die Finanzkrise die Realwirtschaft noch stärker beeinflusst und
bei den Unternehmen zu einer Kreditklemme führt. Daher erschließen
wir mit dem Abkommen zusätzliche Möglichkeiten für Kredite und
Haftungen und unterstützen damit das Wachstum und die Arbeitsplätze
in den Betrieben", betont Mitterlehner.

Die aws rechnet damit, dass auf Basis des Abkommens jährlich zehn bis
15 Millionen Euro Finanzierungen der EIB-Gruppe für aws-Projekte zur
Verfügung gestellt werden können. Das löst in den Betrieben ein
Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro aus. Weitere fünf Millionen
sparen sich die Unternehmen durch ein vergünstigtes Garantieentgelt.

Molterer sagt anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens:
"Innovation ist der Schlüssel für nachhaltiges Wachstum in Europa.
Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen haben daran ganz
entscheidenden Anteil. Darum setzt die EIB hier ihre
Finanzierungsschwerpunkte. Und sie tut dies in enger Abstimmung mit
den Mitgliedstaaten. Das heute unterzeichnete Abkommen demonstriert
den Schulterschluss von europäischer und nationaler Förderung im
Interesse eines noch besseren Finanzierungsangebots".

Richard Pelly, Geschäftsführender Direktor des EIF unterstreicht:
"Die Zusammenarbeit mit aws zugunsten kleinerer und mittlerer
Unternehmen in Österreich ist wichtiger Bestandteil der Strategie des
EIF, der europaweit verstärkt mit etablierten nationalen öffentlichen
Institutionen kooperieren will. Diese Form der Zusammenarbeit ist
wegweisend - nicht nur für Österreichs Wirtschaft, sondern auch für
weitere Regionen Europas".

aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister und Johann Moser ergänzen:
"Angesichts der höheren EU-Eigenkapitalvorschriften für Banken sowie
der Basel-III-Regularien gewinnen die aws-Instrumente - insbesondere
aws-Haftungen - immer mehr an Bedeutung. Wir werden unsere
Instrumente durch Kombination mit europäischen Mitteln noch
attraktiver gestalten und freuen uns darüber hinaus schon auf einen
regen Austausch von Know-how mit der EIB und dem EIF".

Das unterzeichnete Memorandum of Understanding legt die Basis,
zukünftig zusätzliche EIB-Finanzierungen im Ausmaß von jährlich zehn
bis 15 Millionen Euro für mittlere und größere Projekte mit starkem
Innovationsbezug zu mobilisieren. Basierend auf Einzelanträgen der
aws bei der EIB - der erste erfolgt unmittelbar nach Unterzeichnung
des Abkommens - können damit insgesamt Projektvolumina in Höhe von
jährlich 40 Millionen Euro unterstützt werden.

Das Kooperationsabkommen beinhaltet auch die Verknüpfung von
aws-Förderungen mit europäischen Rückhaftungsprogrammen - abgewickelt
durch den EIF. Damit können etwa aws- Haftungen für Gründer und KMUs
erweitert und attraktiver gestaltet werden. Nach einer Genehmigung
des aws-Antrages durch die Europäische Kommission, der unmittelbar
nach Übergabe des Kooperationsabkommens eingebracht wird, können bis
2014 etwa 500 Gründer und KMUs zusätzlich unterstützt werden, indem
das Garantieentgelt um circa ein Drittel reduziert wird. Die aktuelle
europäische Rückabsicherung für aws-Programme beträgt derzeit nur 0,8
Millionen Euro. Durch das heute geschlossene Abkommen erhöht sich
dieser Wert auf fünf Millionen Euro.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]
   
   Austria Wirtschaftsservice 
   Mag. Matthias Bischof
   Leiter Unternehmenskommunikation / Internationale Agenden
   Tel.:  01 / 501 75 - 375 
   Mobil: 0664 / 42 991 43
   mailto: [email protected]

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