Mazda Austria-Boss geht mit eigener Branche hart ins Gericht

Im Exklusiv-Interview mit "Auto-Kaufberatung.at" findet Mazda Austria-Geschäftsführer Günther Kerle offene Worte - auch zum Thema Kurzzulassung.

Wien (OTS) - Als Topmanager ist Günther Kerle in gewisser Weise eine Rarität: Seit mehr als 31 Jahren arbeitet der 60-jährige Tiroler für ein und denselben Dienstgeber: Mazda. Seit 2006 leitet er auch Mazda Austria - wo offenbar eiserne Regeln herrschen: "In der europäischen Mazda-Organisation ist es total verpönt, Autos in andere Länder zu verschieben", so Kerle zum brisanten Dauerthema Kurzzulassung mit undurchsichtigen Exporten. "Schließlich sind wir alle Kollegen. Zumal das in meinen Augen auch reine Geldvernichtung wäre."

Doch bestimmte Marken, kritisiert der Mazda-Manager im Gespräch mit "Auto-Kaufberatung.at", würden ihre Autos von Österreich etwa nach Spanien und Italien verschieben. (Wobei er aber vordringlich keine Marke koreanischer Herkunft nennt, Anm. d. Red.) Kerle: "Warum die Importeure in diesen Ländern so einem Treiben zuschauen, verstehe ich nicht. Vielleicht ist das Ganze auch gesteuert. Manche lassen ihre Neuwagen ja zweimal zu in Europa. Dann haben sie im Endeffekt mehr Autos verkauft als produziert. Und dann jubeln welche über vermeintliche Erfolge, weil sie nicht wissen, dass alles Lug und Trug ist."

Ob Günther Kerle auch in Sachen Mazda-Befindlichkeit Klartext gesprochen hat, erfährt man brandaktuell auf www.Auto-Kaufberatung.at.

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