• 25.06.2012, 17:54:34
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Neues Volksblatt: "Steuern" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 26. Juni 2012

Linz (OTS) - Es macht in Österreich im Großen und Ganzen
steuerlich keinen Unterschied, wie viele Personen - zum Beispiel in
einer Familie - ein Verdiener oder eine Verdienerin mit dem Gehalt zu
versorgen hat. Das ist ungerecht und gehört geändert, auch wenn sich
die SPÖ und andere Linke noch so gegen eine angemessene steuerliche
Anerkennung der Versorgungspflichten wehren.
Es ist nun einmal hochgradig ungerecht, und das kann niemand
ernsthaft in Abrede stellen, dass einer, der sein Gehalt für sich
allein, für Reisen, Autos und sonstige Annehmlichkeiten, zur
Verfügung hat, fast genau so viel Steuer zahlt wie einer, dessen
Gehalt für fünf Personen reichen muss. Der sich abrackert und voll
Steuern zahlt und dessen Kinder dann die Frühpensionen der Singles
zahlen, damit die mehr Zeit für ihre Reisen und Hobbies haben.
Der oberösterreichische Familienreferent Franz Hiesl verlangt daher
seit Jahr und Tag ein steuerfreies Existenzminimum für jedes
unversorgte Familienmitglied. Andere in der ÖVP wollen einen
Steuerfreibetrag von 7000 Euro pro Kind und Jahr. Vorschläge, mit
denen die Familien leben können.
Derzeit ist es in Österreich so: Kosten für Maschinen sind - völlig
zu Recht - steuerschonend, nicht aber Kosten für die Kinder.
Interessant, oder nicht?

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:politik@volksblatt.at
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