- 25.06.2012, 16:53:59
- /
- OTS0230 OTW0230
Das neue Lehrerdienstrecht
Warum reden wir noch immer nicht über Qualität?
Wien (OTS) - Einen guten Rahmen zu schaffen, der Österreichs
Kindern beste Bildung und damit beste Zukunftschancen ermöglicht, war
die Erwartung der Lehrer/innen und deren Gewerkschaften.
Unter Federführung von Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat
man uns nach vierjähriger (!) Vorbereitungszeit einen
Dienstrechtsentwurf präsentiert, der mit einem großen Reformpaket
nichts und mit einem attraktiven Angebot schon gar nichts zu tun hat.
Anlässlich der letzten Verhandlungsrunde am Montag, 25. Juni 2012,
zieht Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE Lehrer/innen, folgendes
Resümee:
Vorgelegt wurden:
26 Seiten Gesetzestext - auf viele Fragen keine Antworten.
Gehaltsverläufe - Verluste zwischen 10 und 30 Prozent.
Zukünftige Lehrer/innenausbildung von Master auf Bachelor
abgesenkt.
Arbeitsplatzbeschreibung eines Verwaltungsbeamten.
Wir wollen:
Ein attraktives und zukunftsorientiertes Lehrerdienst- und
Besoldungsrecht.
Höhere Anfangsgehälter bei gleichbleibendem Lebenseinkommen mit
zusätzlichen Leistungsanreizen.
Lehrer/innenausbildung auf Master-Niveau.
Eine umfassende Job description für Pädagoginnen und Pädagogen.
Die Lehrergewerkschaften sind nicht bereit, die Zukunft unserer
Kinder und unserer jungen Kolleginnen und Kollegen zu verkaufen. Die
Dienstgeberseite wird also deutlich nachbessern müssen, damit wir
auch hinkünftig die "besten Köpfe" für den Lehrer/innenberuf gewinnen
können.
Rückfragehinweis:
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE Lehrer/innen, 0664/44 54 295
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB






