• 25.06.2012, 15:23:43
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Wr. Rechnungsabschluss 2011 - SP-Berger-Krotsch: "Wien war und ist Motor für Aus- und Weiterbildung"

Wien (OTS/SPW-K) - Im Zuge der heutigen
Rechnungsabschluss-Spezialdebatte zur Geschäftsgruppe Finanzen,
Wirtschaftpolitik und Wiener Stadtwerke unterstrich SP-Gemeinderätin
Nicole Berger-Krotsch, dass die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf
Wien von der Opposition kaum seriös thematisiert werde: "Die Finanz-
und Wirtschaftskrise ist keine Krise der öffentlichen Haushalte. Sie
wurde durch Finanzhäuser und Banken mit ihren riskanten
Finanzprodukten und neoliberalen Politikern, die die Finanzmärkte
liberalisiert haben, verursacht. Die öffentlichen Schulden sind
Folgen und nicht Ursache der Krise".

Die SP-Gemeinderätin verwies weiters darauf, dass Wien 2011 die
Neuverschuldung um 345 Mio. Euro reduzieren konnte. In der Zeit vor
der Krise konnten durch solides Finanz- und Schuldenmanagement mehr
als 600 Mio. Euro zurück gezahlt werden, 2011 hatte Wien gemeinsam
mit Tirol die geringste pro Kopf Verschuldung. "Wir investieren aus
der Krise heraus - solange die Auswirkungen zu spüren sind, werden
wir investieren, die Wirtschaft am Laufen halten und Arbeitplatze
sichern, wir gehen den Wiener Weg weiter", betonte Berger-Krotsch.
Der waff (Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds) sei eine
einzigartige städtische arbeitsmarktpolitische Einrichtung zur
Sicherung der Arbeitsplätze, um die Wien viele andere Bundesländer
beneiden würden. "Besonders Frauen und junge Menschen drängen auf den
Arbeitsmarkt, das zeigt, dass unsere Maßnahmen wie der
Gratiskindergarten greifen. Aber auch 250.000 PendlerInnen strömen
auf den Wiener Arbeitsmarkt - Wien ist und bleibt der Jobmotor
Österreichs", so Berger-Krotsch.

Die SP-Gemeinderätin hob außerdem die Wichtigkeit von Ausbildung
und Qualifikation als Kernstücke der Arbeitsmarktpolitik hervor:
"Neben der Wiener Ausbildungsgarantie, die 4000 jungen Menschen in
überbetrieblichen Lehrwerkstätten eine gute Ausbildung ermöglicht,
ist auch der Wiener Qualifikationsplan eine besonders wichtige
Maßnahme. "Wir wollen hier gebündelt, intensiv und koordiniert mit
allen wichtigen Playern wie etwa waff, AMS, MA13, MA17,
Bildungseinrichtungen, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung
und Wiener ArbeitnehmerInnen-VertreterInnen auf die verschärfte
Situation am Arbeitsmarkt reagieren, um bis 2015 den Anteil der
gering Qualifizierten zu senken. Wien war und ist Motor für Weiter-
und Ausbildung. Abschließend merkte Berger-Krotsch betreffend
Gender-Budgeting an, dass seit 2005 sämtliche 200 Budgetansätze der
Stadt Wien einem durchgängigen und umfassenden "Gender-Check"
unterzogen werden: "Wien ist mit diesem Projekt europaweites
Vorbild!"

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Anita Schartmüller
Tel.: (01) 4000-81 922
mailto:anita.schartmueller@spw.at
www.rathausklub.spoe.at

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