• 25.06.2012, 14:36:34
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FP-Herzog: Richtig investieren statt falschem Sparen!

Irregeleitete Wirtschaftspolitik, krasse Benachteiligung von Senioren und einseitiges Geschichtsbild

Wien (OTS/fpd) - Von 36 in internationalen Studien als
Wirtschaftsstandorte untersuchen Hauptstädten liegt Wien mittlerweile
auf dem traurigen 23. Platz - hinter "Kalibern" wie Istanbul (Platz
22), Warschau (Platz 21) oder Lissabon (sogar Platz 17). "Und der
Trend ist eindeutig: Im Jahr 1990 noch Rang 20 für unsere Stadt, im
Jahr 2010 Rang 22 und im vergangenen Jahr noch ein Rang schlechter",
erklärt Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog. Und Herzog
präzisiert: "In Sachen Wirtschaftsfreundlichkeit und kommunale
Steuern liegt Wien sogar auf dem viertletzten Platz. Das ist
eindeutig das Verschulden der rot-grünen Misswirtschaft, die von
Bürgern und Betrieben finanziert werden muss. Rot-Grün versieht
unsere Stadt mit ihrer Politik systematisch mit Standortnachteilen."

Bei diesen von Rot-Grün forcierten Fehlentwicklungen verwundert es
nicht, wenn die Arbeitslosigkeit bei 13 Prozent liegt. Herzog:
"Anstatt Geld für die Mindestsicherung für Ausländer und ideologische
Subventionen hinauszuwerfen muss zielgerichtet investiert werden." Er
fordert etwa ein Sonderinvestitionsprogramm der Stadt, ein massives
Hilfspaket für die krisengebeutelte Wiener Wirtschaft und eine
Entlastung der Steuerzahler, welche die private Nachfrage stärkt.

Harsche Kritik gibt es von Herzog für die Tarif-Politik der Wiener
Linien: "Da werden vergünstigte Jahreskarten für Kinder und
Jugendliche bejubelt - richtig so. Aber die Senioren, kommen unter
die Räder. Verkehrsstadträtin Vassilakou hat nicht nur die
Jahreskarte für Senioren nicht wie bei Normal-Zahlern verbilligt, was
bei Inflation und rot-grünem Gebührenwucher einer Verteuerung
gleichkommt, sie schnalzte auch ab 1. Mai den Preis für das
2-Fahrten-Ticket für Senioren von 2,30 Euro auf 2,50 Euro in die
Höhe. Das haben sich die älteren Menschen, die ihr Leben lang hart
gearbeitet haben, wirklich nicht verdient. Da gehört massiv
gegengesteuert. Rücksicht auf die angespannte finanzielle Lage der
Aufbaugeneration sollte selbstverständlich sein und diese fordere ich
auch ein!"

Differenziert ist für Herzog die Verehrung der Persönlichkeit Julius
Tandlers durch Rot-Grün zu bewerten. Herzog: "Professor Julius
Tandler war führender Gesundheitspolitiker der Ersten Republik. In
sozialer Hinsicht hat er Grundlegendes geleistet. Tandler war aber
auch ein Apologet der Erbgesundheitslehre und Wegbereiter der
nationalsozialistischen Vernichtungspolitik des von ihm so genannten
unwerten Lebens. Diese dunkle Seite seiner Persönlichkeit erfordert
das Anbringen von Bedenktafeln neben den Straßenschildern des Julius
Tandler Platzes im neunten Bezirk. Aber das ist mit Rot-Grün nicht zu
machen. Der einseitige Blick richtet sich auf Dr. Karl Lueger und
lässt die Person Prof. Julius Tandlers außen vor!" (Schluss)

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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