Mensdorff-Pouilly in ÖSTERREICH: Vorwürfe rund um Grippeschutzmasken sind "haltlose Unterstellung"

Lobbyist kündigt in ÖSTERREICH an, sich am Dienstag bei U-Ausschuss zu entschlagen - Anzeige gegen Motorola-Anwalt Asner eingebracht

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung
ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) nimmt Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly zu den Vorwürfen rund um den Ankauf der Grippeschutz-Masken sowie zur Anklage wegen Geldwäsche, falscher Beweisaussage und Beweismittelfälschung Stellung.

Die Vorwürfe im Zusammenhang mit den Grippeschutzmasken weist Mensdorff in ÖSTERREICH zurück: "Das ist schon wieder so eine haltlose Unterstellung! Meine Frau und ich haben unsere beruflichen Tätigkeiten immer streng auseinander gehalten. Es ist eine Sauerei, dass man versucht, sie da reinzuziehen. Meine Zusammenarbeit mit der Firma Dräger hat schon in den 90er Jahren begonnen, lange bevor meine Frau Gesundheitsministerin wurde." Mensdorff erklärt in ÖSTERREICH, dass er die 275.592 Euro Honorar von Dräger ausschließlich für Projekte in Osteuropa erhalten habe: "Die Leistungen sind genau dokumentiert. Mit Geschäften von Dräger in Österreich hatte ich nie etwas zu tun."

Zur Anklage meint Mensdorff-Pouilly in ÖSTERREICH: "Nach fünf Jahren Ermittlungen habe ich schon mit einer Erledigung gerechnet. Dass es ein Strafantrag geworden ist, hat mich aber jetzt doch überrascht." Mensdorff weiter: "Langsam verliere ich die Nerven und auch die Geduld für immer dieselben Anschuldigungen. Ein für allemal, ich habe niemanden bestochen!"

Mensdorff kündigt in ÖSTERREICH an, dass er eine Strafanzeige wegen Verleumdung gegen den Motorola-Anwalt Marcus Asner eingebracht hat:
"Nur weil jetzt ein wild gewordener amerikanischer Anwalt irgendwelche Aussagen tätigt, muss ich mir nicht jeden Dreck anhängen lassen. Deswegen habe ich auch eine Anzeige wegen Verleumdung gegen Asner eingebracht."

Scharfe Kritik übt Mensdorff am parlamentarischen U-Ausschuss, vor dem er am kommenden Dienstag aussagen wird. Er kündigt wieder an, sich mehrfach zu entschlagen: "Warum soll ich zu Dingen nochmals Stellung nehmen, wenn ich schon vor vielen Monaten stundenlang bei der Staatsanwaltschaft ausgesagt habe. Damit mich der Pilz anzeigt, wenn ich bei meiner Aussage nur ein wenig abweiche. "

Die Schmiergeldvorwürfen von Peter Pilz weist Mensdorff ebenfalls zurück: "Es gab keinen Cent Schmiergeld. Dieses Sauwort hat nur der Herr Pilz gegen mich aufgebracht."

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