- 23.06.2012, 15:28:03
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Mensdorff-Pouilly in ÖSTERREICH: Vorwürfe rund um Grippeschutzmasken sind "haltlose Unterstellung"
Lobbyist kündigt in ÖSTERREICH an, sich am Dienstag bei U-Ausschuss zu entschlagen - Anzeige gegen Motorola-Anwalt Asner eingebracht
Wien (OTS) - In einem Interview mit der Tageszeitung
ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) nimmt Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly
zu den Vorwürfen rund um den Ankauf der Grippeschutz-Masken sowie zur
Anklage wegen Geldwäsche, falscher Beweisaussage und
Beweismittelfälschung Stellung.
Die Vorwürfe im Zusammenhang mit den Grippeschutzmasken weist
Mensdorff in ÖSTERREICH zurück: "Das ist schon wieder so eine
haltlose Unterstellung! Meine Frau und ich haben unsere beruflichen
Tätigkeiten immer streng auseinander gehalten. Es ist eine Sauerei,
dass man versucht, sie da reinzuziehen. Meine Zusammenarbeit mit der
Firma Dräger hat schon in den 90er Jahren begonnen, lange bevor meine
Frau Gesundheitsministerin wurde." Mensdorff erklärt in ÖSTERREICH,
dass er die 275.592 Euro Honorar von Dräger ausschließlich für
Projekte in Osteuropa erhalten habe: "Die Leistungen sind genau
dokumentiert. Mit Geschäften von Dräger in Österreich hatte ich nie
etwas zu tun."
Zur Anklage meint Mensdorff-Pouilly in ÖSTERREICH: "Nach fünf
Jahren Ermittlungen habe ich schon mit einer Erledigung gerechnet.
Dass es ein Strafantrag geworden ist, hat mich aber jetzt doch
überrascht." Mensdorff weiter: "Langsam verliere ich die Nerven und
auch die Geduld für immer dieselben Anschuldigungen. Ein für allemal,
ich habe niemanden bestochen!"
Mensdorff kündigt in ÖSTERREICH an, dass er eine Strafanzeige wegen
Verleumdung gegen den Motorola-Anwalt Marcus Asner eingebracht hat:
"Nur weil jetzt ein wild gewordener amerikanischer Anwalt
irgendwelche Aussagen tätigt, muss ich mir nicht jeden Dreck anhängen
lassen. Deswegen habe ich auch eine Anzeige wegen Verleumdung gegen
Asner eingebracht."
Scharfe Kritik übt Mensdorff am parlamentarischen U-Ausschuss, vor
dem er am kommenden Dienstag aussagen wird. Er kündigt wieder an,
sich mehrfach zu entschlagen: "Warum soll ich zu Dingen nochmals
Stellung nehmen, wenn ich schon vor vielen Monaten stundenlang bei
der Staatsanwaltschaft ausgesagt habe. Damit mich der Pilz anzeigt,
wenn ich bei meiner Aussage nur ein wenig abweiche. "
Die Schmiergeldvorwürfen von Peter Pilz weist Mensdorff ebenfalls
zurück: "Es gab keinen Cent Schmiergeld. Dieses Sauwort hat nur der
Herr Pilz gegen mich aufgebracht."
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
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