• 21.06.2012, 09:39:14
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Hawlicek zu Künstler-Sozialversicherung: Erste Schritte gesetzt - "Jetzt geht`s darum, dranzubleiben!"

PVÖ-Unterstützung für Proteste gegen Verschlechterung bei Künstler-Sozialversicherung

Wien (OTS/SK) - Wien (SK) Hilde Hawlicek, Vizepräsidentin des
Pensionistenverbandes und der Gesellschaft für Kulturpolitik sowie
ehemalige Bundesministerin für Kunst, schließt sich dem heute vor dem
Parlament stattfindenden Protest-Flashmob des Kulturrats und der IG
Freie Theater an und macht auf die derzeitige Situation vieler
Kunstschaffender aufmerksam: "Ein Großteil der Künstlerinnen und
Künstler lebt von einem minimalen Einkommen. Das nun zehn Jahre alte
Künstler-Sozialversicherungsgesetz, das sich nur auf
Pensionszuschüsse bezieht, bedarf einer grundlegenden Reform." ****

Hawlicek sieht zwar auch positive Aspekte - so hat etwa auf
Initiative von Kulturministerin Claudia Schmied eine
interministerielle Arbeitsgruppe vor drei Jahren begonnen,
Reformvorschläge zur Verbesserung der sozialen Lage der Künstlerinnen
und Künstler zu erarbeiten. Das Resultat sind konstruktive und
sinnvolle Ideen. Positiv ist, dass die Pensionsklausel (Verbot von
Zuverdienst in der Pension) fällt. Unerträglich ist aber, dass
Einkünfte aus dem Künstler-Sozialversicherungsfonds gekürzt werden
sollen.
Schon letzte Woche wurde bei einer Diskussionsveranstaltung der
Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik wieder einmal auf die
prekäre soziale Lage Kunstschaffender in Österreich aufmerksam
gemacht.
Statt den Kreis der Bezieherinnen und Bezieher zu erweitern und
Einkommensgrenzen abzuschaffen, sollen nun "Forderungen der
Wirtschaftskammer" erfüllt werden. Deren Interesse ist aber wohl kaum
deckungsgleich mit jenem der betroffenen Künstler.

Hawlicek stellt abschließend deutlich fest: "Der Pensionistenverband
Österreichs zeigt sich solidarisch mit den Künstlern und begrüßt die
Streichung der Pensionsklausel für pensionsberechtigte Künstler,
zeigt aber kein Verständnis für ein Beschneiden des
Künstler-Sozialversicherungsfonds." (Schluss) up

Rückfragehinweis:
Pensionistenverband Österreichs,
Andreas Wohlmuth, Tel. 01/313 72-30
[email protected]

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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