Hawlicek zu Künstler-Sozialversicherung: Erste Schritte gesetzt - "Jetzt geht`s darum, dranzubleiben!"

PVÖ-Unterstützung für Proteste gegen Verschlechterung bei Künstler-Sozialversicherung

Wien (OTS/SK) - Wien (SK) Hilde Hawlicek, Vizepräsidentin des Pensionistenverbandes und der Gesellschaft für Kulturpolitik sowie ehemalige Bundesministerin für Kunst, schließt sich dem heute vor dem Parlament stattfindenden Protest-Flashmob des Kulturrats und der IG Freie Theater an und macht auf die derzeitige Situation vieler Kunstschaffender aufmerksam: "Ein Großteil der Künstlerinnen und Künstler lebt von einem minimalen Einkommen. Das nun zehn Jahre alte Künstler-Sozialversicherungsgesetz, das sich nur auf Pensionszuschüsse bezieht, bedarf einer grundlegenden Reform." ****

Hawlicek sieht zwar auch positive Aspekte - so hat etwa auf Initiative von Kulturministerin Claudia Schmied eine interministerielle Arbeitsgruppe vor drei Jahren begonnen, Reformvorschläge zur Verbesserung der sozialen Lage der Künstlerinnen und Künstler zu erarbeiten. Das Resultat sind konstruktive und sinnvolle Ideen. Positiv ist, dass die Pensionsklausel (Verbot von Zuverdienst in der Pension) fällt. Unerträglich ist aber, dass Einkünfte aus dem Künstler-Sozialversicherungsfonds gekürzt werden sollen.
Schon letzte Woche wurde bei einer Diskussionsveranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik wieder einmal auf die prekäre soziale Lage Kunstschaffender in Österreich aufmerksam gemacht.
Statt den Kreis der Bezieherinnen und Bezieher zu erweitern und Einkommensgrenzen abzuschaffen, sollen nun "Forderungen der Wirtschaftskammer" erfüllt werden. Deren Interesse ist aber wohl kaum deckungsgleich mit jenem der betroffenen Künstler.

Hawlicek stellt abschließend deutlich fest: "Der Pensionistenverband Österreichs zeigt sich solidarisch mit den Künstlern und begrüßt die Streichung der Pensionsklausel für pensionsberechtigte Künstler, zeigt aber kein Verständnis für ein Beschneiden des Künstler-Sozialversicherungsfonds." (Schluss) up

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