- 19.06.2012, 15:23:28
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Unternehmen Österreich 2025: Gesamtvision für Österreichs Zukunft nimmt Gestalt an - BILD

Wien (OTS) - Gestern trafen sich die Mitglieder der Executive
Group sowie die Leiter und Koordinatoren der zehn Expertengruppen der
wirtschaftspolitischen Zukunftsinitiative Unternehmen Österreich 2025
zum Mid-Term Meeting. Sie formten einen ersten Prototyp einer Vision,
wie Österreich im Jahr 2025 aussehen sollte. Die Eckpunkte: Mutige
und selbstbewusste Menschen, die hierzulande optimale Chancen
vorfinden, leistungsfähige und verantwortungsbewusste Unternehmen
sowie eine schlanke, effiziente Verwaltung sollen Österreich im
internationalen Wettbewerb an die Spitze führen. Bis Oktober werden
alle erarbeiteten Ideen und Strategien weiter diskutiert, verfeinert
und dann der Politik als Gesamtpaket übergeben.
Seit dem Start von Unternehmen Österreich 2025 am 2. Mai 2012 ist
viel geschehen: Die mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und
Wissenschaft besetzte Executive Group hat einen ersten Entwurf einer
Gesamtvision für Österreich ausgearbeitet. In zehn Expertengruppen
wurden Stellhebel für die jeweiligen Themenfelder ausgearbeitet, mit
deren Hilfe diese Vision erreicht werden kann. In ihrem Mid-Term
Meeting formten die Teilnehmer an Unternehmen Österreich 2025 in der
inspirierenden Umgebung der Sammlung Essl aus allen Einzelsträngen
den ersten Prototypen einer Gesamtvision sowie der Stellhebel und
Maßnahmen.
Mut zur Veränderung
Regina Prehofer, Vizerektorin der WU Wien und Sprecherin von
Unternehmen Österreich 2025: "Für mich ist es sehr beeindruckend, wie
viel Arbeit seit dem Start im Mai geleistet wurde. Natürlich ist das
noch Work in Progress. Bei manchen Punkten werden wir über den Sommer
noch nachschärfen und auch die Meinungen und Perspektiven
unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen miteinbeziehen." Bernhard
Gröhs von Deloitte und ebenfalls Sprecher der Initiative: "Worüber
wir hier sprechen, ist ein Kulturwandel. Wir brauchen den Mut,
größere Schritte vorzuschlagen. Das setzt auch entsprechendes
Leadership voraus." Auch Ute Bock, bekannt durch ihren Einsatz für
Asylwerber und Flüchtlinge und Mitglied der Executive Group, wünscht
sich einen noch tiefer greifenden Kulturwandel. Sie fordert eine
grundlegende Änderung, die ganz oben beginnt - nämlich in den Köpfen
der Menschen. Bei dem ganztägigen Arbeitstreffen in Klosterneuburg
war die Aufbruchsstimmung spürbar. Martin Essl, Chef von bauMax,
Mitglied der Executive Group und Gastgeber für das Mid-Term Meeting,
wies darauf hin, dass Politik und Wirtschaft viel von der Kunst
lernen können. Der Blick der Künstler auf die Welt sei immer auch ein
Blick über den Tellerrand.
Breiter Konsens bei Bildung, Innovation und Verwaltungsreform
Durch viele Arbeitsgruppen zieht sich das Thema
Zukunftsinvestitionen. Die Wichtigkeit eines zukunftsfähigen
Bildungssystems und eines innovationsfreundlichen Klimas werden immer
wieder betont. Auch bei den Themenbereichen effizienter Staat und
schlankere Verwaltung herrscht große Übereinstimmung. Die
Notwendigkeit einer Steuerreform zieht sich gleich durch mehrere
Themenbereiche. Das Thema Integration wird vor allem unter dem
Gesichtspunkt "Vielfalt als Chance" betrachtet. Die Diskussionen zum
Thema Strukturreformen sind aufgrund der Komplexität des Themas
naturgemäß schwieriger, doch auch hier werden interessante
Lösungsansätze diskutiert.
Einladung zum Dialog
Über den Sommer werden die Gesamtvision, die einzelnen Strategien
und vorgeschlagenen Maßnahmen weiter geschärft und auch zur
Diskussion gestellt. Die Expertengruppen werden zu themenspezifischen
Dialogveranstaltungen einladen, wo die Themen weiter bearbeitet
werden. Auf der Website www.unternehmen-oesterreich2025.at gibt es
die Möglichkeit für alle Interessierten, weitere Ideen und Vorschläge
einzureichen, die dann in die Diskussionen einfließen.
Redaktionsteams werden Visionen und Stellhebel weiter präzisieren.
Bis Oktober soll dann das Gesamtpaket fertig gestellt sein.
Vision für junge Menschen
Bei der Abschlussrunde des gestrigen Mid-Term Meetings wurde
darüber diskutiert, was das Ergebnis der Initiative sein soll. Dabei
wurde schnell klar, dass die hier entwickelte Vision eine sein soll,
die eine breite Mehrheit der Menschen in diesem Land versteht und die
insbesondere von jungen Menschen mitgetragen wird. Sie wird auf
klaren Werten basieren, die unabhängig von Ideologien sind. Und sie
wird offen sein für weitere Diskussionen und Veränderungen. Für
Vizekanzler Michael Spindelegger, Initiator von Unternehmen
Österreich 2025, werden die Ergebnisse jedenfalls eine Guideline für
seine politische Arbeit sein: "Gerade in schwierigen Zeiten ist es
sehr wichtig zu wissen, wo wir in Zukunft stehen wollen. Bei
Unternehmen Österreich 2025 wirken viele Menschen sehr tatkräftig,
professionell und inspirierend mit, das zu formulieren. Das ist für
mich ein gutes Beispiel, wie eine neue Partnerschaft zwischen
Zivilgesellschaft und Politik aussehen kann."
Die Executive Group
Die Executive Group besteht derzeit aus 29 Personen. Sie
entwickelt eine klare Vision: Wo steht unsere Wirtschaft im Jahr 2025
und welche Alleinstellungsmerkmale zeichnen sie aus? Darüber hinaus
formuliert diese Gruppe Empfehlungen zur thematischen Arbeit der
Experten.
Die Mitglieder sind: Karl Aiginger (WIFO), Manfred Asamer (Asamer
Holding), Ute Bock (Flüchtlingsverein Ute Bock), Peter
Brabeck-Letmathe (Nestlé), Attila Dogudan (Do & Co), Susanne
Ebner-Mayer (Ebner media & management), Wolfgang Eder (voestalpine),
Martin Essl (bauMax), Ingeborg Freudenthaler (Freudenthaler),
Bernhard Gröhs (Deloitte), Erwin Hameseder (Raiffeisen), Maria
Magdalena Hauser (Stanglwirt), Markus Hengstschläger (MedUni Wien),
Frank Hensel (REWE), Josef Herk (Herk Karosserie & Lack), Hans Herzog
(Constantia Industries), Aleksandra Izdebska (DiTech), Monika Kircher
(Infineon), Christoph Kulterer (Hasslacher), Bettina Lorentschitsch
(Optimus Beteiligungs-Gesellschaft m.b.H.), Peter Löscher (Siemens),
Harald Mahrer (HM Tauern Holding), Tatjana Oppitz (IBM), Regina
Prehofer (WU Wien), Johanna Rachinger (Nationalbibliothek), Helmut
Reisinger (Orange Business Services), Hubert Rhomberg (Rhomberg Bau),
Christian Seiwald (Novartis), Thomas Uher (Erste Bank).
Die zehn Expertengruppen
Insgesamt über 200 Personen vertiefen die Zukunftsbilder der
Executive Group und definieren zu zehn Themenfeldern strategische
Stellhebel, die umgelegt werden müssen, um diese Vision zu erreichen.
Jede der Gruppen wird von einer Person inhaltlich und organisatorisch
geleitet, die wiederum von einem Koordinator unterstützt wird.
Die Expertengruppen werden geleitet von: Wolfgang Brandstetter (WU
Wien) "Transparenz und Governance", Christian Friesl
(Industriellenvereinigung) "Vielfalt, Begegnung & Integration",
Gottfried Haber (Universität Klagenfurt) "Rahmenbedingungen und
Trends", Michael Krammer (Orange) "Chance internationaler
Wettbewerb", Gerhard Krassnig (Spencer Stuart) "Bildung und Lernen",
Robert Kremlicka (A.T. Kearney) "Standort Österreich", Andreas
Kronberger (Baxter) "Innovationsland Österreich", Georg Schöppl
(Österr. Bundesforste) "Nachhaltiges Wirtschaften", Ursula Simacek
(SIMACEK) "Arbeitswelten", Wolfgang Wolte (Gesellschaft für
Europapolitik) "Aktiv in Europa".
Sämtliche Mitglieder der Executive Group und der Expertengruppen
arbeiten unentgeltlich an der Initiative Unternehmen Österreich 2025
mit.
Die Organisation
Träger ist Unternehmen Österreich 2025 - Verein zur nachhaltigen
Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich. Der Verein schafft den
rechtlichen Rahmen für die Initiative und ist für die Finanzierung
zuständig. Der Vorstand des Vereins besteht aus Alfons Helmel
(incite), Präsident, und Alexander Hartig (ILAG), Vizepräsident. Als
Rechnungsprüfer fungieren Andreas Theiss (Wolf Theiss) und Friedrich
Rödler (PwC).
Ein Steering Committee ist für die Konzeption, den Ablauf und die
Umsetzung des Projektes verantwortlich. Es besteht aus
Vereinspräsident Alfons Helmel, den beiden Sprechern, Regina Prehofer
und Bernhard Gröhs, dem operativen Projektleiter Christoph Hörhan,
Johannes Kasal (Kabinett des Vizekanzlers) sowie der
Unternehmensberaterin Barbara Heitger (Heitger Consulting) und dem
Kommunikationsberater Sepp Tschernutter (Grayling).
Weitere Informationen auf www.unternehmen-oesterreich2025.at und
www.twitter.com/UOE2025
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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Hanna Brugger-Dengg
Pressebüro Unternehmen Österreich 2025
c/o Grayling Austria
1070 Wien, Siebensterngasse 31
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