EU-Bildungsprojekte für den Arbeitsmarkt

Tagung zur Wechselwirkung von Bildungsmaßnahmen und Jobchancen

Wien (OTS) - Die EU-Strategie 2020 - die Wachstumsstrategie der Union für das kommende Jahrzehnt - zielt darauf ab, das Entstehen neuer Arbeitsplätze zu fördern und mit Aus- und Weiterbildung individuelle Jobchancen zu stärken. Diese politischen Strategien werden auch durch thematische Schwerpunkte in nationalen und europäischen Bildungsprojekten umgesetzt.

Konferenz "Bildung. Stärken. Chancen"

Die Veranstaltung am 27. Juni in Wien stellt vier Schwerpunktthemen in den Mittelpunkt, die jeweils aus der Perspektive junger Menschen beleuchtet werden: Prävention von Schulabbruch, Gruppen mit Zugangsbarrieren zum Arbeitsmarkt, Stärkung von "New Skills" und Unternehmen als Lernorte.

Steve Bainbridge vom Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop) eröffnet die Diskussion mit einem Grundsatzreferat zum Thema "New Skills for Young People". Workshops zu den Schwerpunkthemen ergänzen das Programm. Fachleute aus Wirtschaft, Arbeit und Bildung stehen im abschließenden Plenum Rede und Antwort. Erfolgreiche Projektbeispiele, die aus dem Programm für lebenslanges Lernen gefördert wurden, präsentieren sich bei der Veranstaltung.

EU-Bildungsprojekte mit großer Wirkung

Frühzeitiger Schulabbruch ist ein arbeitsmarktpolitisch relevantes Thema, das im Kontext von Bildungsarmut und Chancengerechtigkeit steht. "Stop Dropout" ist ein Beispiel für ein Projekt, das eine Reihe von Maßnahmen entwickelt hat, um einen verfrühten Schulabbruch zu verhindern. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist das ungenützte Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund. Mit "COMPASS:
Kompetenzentwicklung für Gruppen mit Zugangshindernissen zum Arbeitsmarkt" stellt sich ein Projekt vor, das Jugendliche unterstützt, Grundkompetenzen zu erwerben, um ihre beruflichen Laufbahn selbständig und eigenverantwortlich zu gestalten.

Die Vermittlung und Stärkung sogenannter "neuer Kompetenzen" steht im Zentrum von "Fashion Talk: Aufbau und Stärkung von "New Skills" bei jungen Menschen": Die Begeisterung junger Erwachsener für Mode wird genutzt, um Sozial-, Wirtschafts- und Umweltthemen zu transportieren. Mit Betrieben als Orten des Lernens setzt sich das Projekt "Euro Crafts 21: Lernort Unternehmen - KMUs und ihr Potenzial" auseinander. Ziel ist es, nachhaltiges Management in berufliche Ausbildung und Qualifizierungskonzepte zu integrieren.

New Skills for New Jobs

Die Initiative "New Skills for New Jobs" ist aus einem Europäischen Netzwerk entstanden, in dem Agenturen aus 14 Ländern -in Österreich die Nationalagentur Lebenslanges Lernen in der OeAD-GmbH - kooperieren. "New Skills" zielt darauf ab, den künftigen Kompetenzbedarf besser zu antizipieren, das Kompetenzangebot besser auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts abzustimmen und die Kluft zwischen Bildungs- und Arbeitswelt zu schließen.

Wir freuen uns, Sie zu dieser Veranstaltung einzuladen. Gerne vermitteln wir Ihnen Gesprächspartner/innen für ein Interview.

Bildung. Stärken. Chancen.

Projektbeispiele, Programm und Online-Anmeldung:
www.lebenslanges-lernen.at/newskills

Datum: 27.6.2012, 10:00 - 17:00 Uhr

Ort:
Bildungszentrum der AK Wien
Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Austauschdienst-GmbH
Nationalagentur Lebenslanges Lernen
Cathrine Seidelberger
Tel.: 01 / 534 08-255
E-Mail: cathrine.seidelberger@oead.at
Web: www.lebenslanges-lernen.at

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