• 13.06.2012, 09:30:31
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Allianz Studie: Risiko Berufsunfähigkeit wird unterschätzt und kaum versichert

Wien (OTS) - Obwohl in Österreich mehr als jeder fünfte Rentner
aufgrund von Berufsunfähigkeit in Pension ist, und sich im Zuge des
Sparpakets sich die Bedarfslage für den einzelnen verschärft, geben
nur 15 Prozent aller Berufstätigen an, Berufsunfähigkeit privat
versichert zu haben. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der
Allianz. Mit einer innovativen Lösung sollen künftig auch
Berufsgruppen mit höherem Risiko Zugang zur privaten
Existenzabsicherung erhalten.

"Das Risiko Berufsunfähigkeit wird von Herrn und Frau Österreicher
nicht nur unterschätzt, sondern auch falsch oder gar nicht
versichert", kommentiert Manfred Baumgartl, Vorstandsmitglied der
Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse der Umfrage. "Es ist
paradox: Für sein Kfz schließt jeder zweite Österreicher eine
Kaskoversicherung ab, aber ihre eigene Existenz haben nur sehr wenige
abgesichert", so Baumgartl.

Ursachen von Berufsunfähigkeit

Als dauernd berufsunfähig gilt, wer zu mindestens fünfzig Prozent
außerstande ist, seinen bisherigen Beruf auszuüben. Ein Blick auf
aktuelle Zahlen zeigt einen starken Aufwärtstrend in diesem
Risikofeld: Bei insgesamt etwa 2,2 Millionen Pensionisten sind rund
470.000 wegen Berufsunfähigkeit in Pension, etwa jeder zweite
Neuzugang ist unter 55 Jahre alt. Als häufigste Ursache neuer
Invaliditätspensionen lassen sich psychische Erkrankungen
charakterisieren, gefolgt von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.

Die Allianz Umfrage ortet ein falsches Risikobewusstsein in der
österreichischen Bevölkerung: Mehr als die Hälfte schätzt die
Wahrscheinlichkeit, einmal von Berufsunfähigkeit betroffen zu werden,
nur mit maximal 20 Prozent ein. Als häufigste Ursache für
Berufsunfähigkeit nennen rund 30 Prozent der Befragten mit deutlichem
Abstand Unfälle. An zweiter Stelle liegen psychische Erkrankungen (22
Prozent), gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates (17
Prozent), vor Herzinfarkten, Krebserkrankungen und Schlaganfall (je 8
Prozent).

Existenzbedrohende Vorsorgelücke

Ein Durchschnittsverdiener kann bei Berufsunfähigkeit monatlich
nur mit rund 950 Euro Invaliditätspension rechnen. Die Leistungen der
Sozialversicherung reichen bei Verlust der Arbeitskraft bei weitem
nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten - hinzu kommt,
dass sich meist Mehrausgaben ergeben, z.B. für medizinische
Versorgung und Betreuung. Auch der langfristige Vermögensaufbau ist
in Gefahr. Dennoch rechnen laut Umfrage nur 38,2 Prozent der
Befragten für den Fall der Berufsunfähigkeit mit erheblichen
finanziellen Einbußen und einem deutlich niedrigeren Lebensstandard.
13,6 Prozent denken, dass sich in einem solchen Fall ihre Wohnung
bzw. ihr Haus nicht mehr finanzieren ließe. Ein noch dramatischeres
Bild zeichnet die Umfrage im Bereich der privaten Vorsorge: "Die
überwiegende Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher verkennt
das Risiko, die eigene Arbeitskraft zu verlieren", kommentiert
Baumgartl ein Teilergebnis der Umfrage, wonach nur 15,1 Prozent der
Befragten angeben, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung
abgeschlossen zu haben.

Allianz Konzept: Körperkasko als innovative Lösung für
Hochrisikogruppen

Etwa die Hälfte der Beschäftigten ist überwiegend körperlich tätig
und hat ein Problem, privat vorzusorgen: Der Verdienst ist im
Vergleich zu anderen Berufen in der Regel geringer, doch die Prämien
sind aufgrund des höheren Risikos auch entsprechend höher. "Wer keine
Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen konnte, hatte bis jetzt
kaum Alternativen", erklärt Baumgartl. Um die Lücke zu schließen,
bringt die Allianz daher eine neue Lösung auf den Markt. "Die Allianz
Körperkasko ist speziell zugeschnitten auf körperlich hart arbeitende
Menschen in handwerklichen Berufen sowie auf Personen, die aufgrund
ihrer Tätigkeit oder Vorerkrankungen eine
Berufsunfähigkeits-Versicherung nicht abschließen konnten", so
Baumgartl. Entscheidend für die Rentenleistung aus der Körperkasko
ist nicht die Erkrankung oder der Unfall an sich, sondern deren
Folgen. Dabei ist es unerheblich, ob der zuletzt ausgeübte Beruf
tatsächlich aufgegeben wird oder nicht. Ebenso ist es bei schweren
Krankheiten ohne Bedeutung, ob die Krankheit die Berufsfähigkeit
einschränkt. Die Leistung erfolgt bereits, wenn die Beeinträchtigung
einer körperlichen oder geistigen Fähigkeit vorliegt.

Das oberste Ziel ist, dass die regelmäßigen und außerordentlichen
Fixkosten abgedeckt werden können, wenn das Einkommen ausfällt. Die
Allianz empfiehlt, die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit bereits
mit dem Einstieg ins Berufsleben abzuschließen. "Wie bei der
Pensionsvorsorge gilt auch bei der Vorsorge für Berufsunfähigkeit: je
früher, desto besser", so Baumgartl abschließend.

Die Ergebnisse der Umfrage wurden im Rahmen einer Online-Befragung
erhoben, die von marketmind im Auftrag der Allianz Gruppe in
Österreich durchgeführt worden ist. Als Grundgesamtheit diente die
erwerbstätige österreichische Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 65
Jahren, als Stichprobe erfolgte eine Repräsentativbefragung unter
1.000 Befragten im Zeitraum vom 21. Februar bis 6. März 2012.

Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news

- Foto: Manfred Baumgartl ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung als PDF
- Charts als PDF

Rückfragehinweis:

Mag. Manfred Rapolter, MA
   Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105
   1130 Wien
   Tel: 05 9009 - 80690, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected] 
   Internet: http://www.allianz.at
   
   Bitte beachten Sie unseren Vorbehalt bei Zukunftsaussagen: http://www.unternehmen.allianz.at/_Metaseiten/disclaimer

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