GdG-KMSfB-Suchl: "Kein Geld für Kultur in Österreich?"

Verhandlungen unterbrochen: 2.500 ArbeitnehmerInnen der Bundestheater-Holding GmbH warten auf ihre Gehalterhöhung

Wien (OTS) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Bundestheater-Holding GmbH für ihre Gesellschaften "Wiener Staatsoper GmbH", "Volksoper Wien GmbH", "Burgtheater GmbH", "Theaterservice GmbH" und die "ART FOR ART Kreativ-Werkstätten GmbH" sind seit heute, Dienstag, unterbrochen. "Offenbar sind die MitarbeiterInnen für die Arbeitgeberseite nur DienstnehmerInnen zweiter Klasse", kritisierte Richard Suchl vom Kollektivvertragsbüro der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe).++++

"Ka Geld - ka Musi`"! 2500 ArbeitnehmerInnen der Bundestheater-Holding GmbH warten vorerst vergeblich auf ihre Gehalterhöhung. Suchl: "Bei den heutigen Kollektivvertragsverhandlungen hat das Verhandlungsteam der Arbeitgeberseite bekannt gegeben, dass sich die Bundestheater Holding GmbH eine Gagen-, Lohn- und Gehaltserhöhung für ihre ArbeitnehmerInnen nicht leisten könne. Für die Beschäftigen soll es keine kollektivvertragliche Erhöhung für das laufende Jahr, analog dem öffentlichen Dienst, geben."

Die Ungleichbehandlung von ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Dienst bedeutet die Gefährdung des Kulturbetriebes in Österreich. Seitens des Zentralbetriebsrates und der GdG-KMSfB wird bei Betriebsversammlungen über weitere Protestmaßnahmen beraten. Mit den Betriebsversammlungen kann ab kommender Woche gerechnet werden.

"Die Politik in Österreich ist offensichtlich nicht in der Lage den Kulturbetrieb nachhaltig sicherzustellen.
Sie darf nicht von ihrer kulturpolitischen Verantwortung entbunden werden", schloss Suchl.

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