- 11.06.2012, 12:52:26
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VIS ging mit Rekorden und großen Preisträgern zu Ende
Knapp 6.000 Besucher bei verkürzter neunter Festivalausgabe - Rekord bei Akkreditierten und Preisgeldern - Hauptpreise an Jan Czarlewski, Ruth Lingford und Gabriele Mathes

Wien (OTS) - Eine höchst erfolgreiche Bilanz zieht VIS Vienna
Independent Shorts nach der neunten Ausgabe, die gestern, Sonntag, im
Wiener Gartenbaukino zu Ende gegangen ist: Mehr als 180 kurze Filme
und vier lange Nächte sorgten für tolle Festivalstimmung, mehr als 50
internationale Filmschaffende und mehr als 250 Akkreditierte
bedeuteten einen Rekord für Österreichs größtes Kurzfilmfestival.
"Nach den Schwierigkeiten im vergangen Jahr ist es eine riesige
Freude und macht uns stolz, das Festival so lebendig zu sehen",
resümierte Geschäftsführerin Barbara Schubert.
Am Wochenende wurden knapp 18.000 Euro an Preisgeldern
ausgeschüttet, auch das eine Rekordsumme für VIS: Die Hauptpreise
gingen an den jungen französisch-polnischen Filmemacher Jan
Czarlewski für seine persönliche Doku "L'Ambassadeur et moi" (The
Ambassador & Me), die britische Animationskünstlerin Ruth Lingford
für ihre animierte Doku "Little Deaths" sowie die österreichische
Regisseurin Gabriele Mathes für ihren Videoessay "Flaschenpost". Die
Publikumspreise wanderten nach Belgien ("Nuit Blanche" von Samuel
Tilman), Polen ("Snepowina" von Marta Pajek) und Oberösterreich
("Tatin Ponos" von Dinko Draganovic).
Inhaltlich haben sich vor allem die Sektion "Animation
Avantgarde", die zum dritten Mal in Zusammenarbeit mit ASIFA Austria
veranstaltet wurde, die Spezialprogramme wie die "Night of the Light"
und Très Chic sowie die diesjährigen Fokus-Programme als
Publikumsmagneten erwiesen: "Vor allem der Schwerpunkt 'Pushing the
Boundaries' hat alle Erwartungen übertroffen", freute sich der
künstlerische Leiter Daniel Ebner. Mit knapp 6.000 Besuchern konnten
die Besucherzahlen trotz einer Verkürzung auf fünf Festivaltage
(statt wie bisher sieben) annähernd gehalten werden - ein Zeichen für
den wachsenden Zuspruch für das Festival.
Nicht miteinbezogen sind dabei die Besucherzahlen der begleitenden
Retrospektive im Österreichischen Filmmuseum, die sich noch bis 15.
Juni dem 50-jährigen Jubiläum des Oberhausener Manifests widmet. Das
Symposium, veranstaltet vom Wiener Institut für Theater-, Film- und
Medienwissenschaft, hatte Ende vergangener Woche zahlreiche
internationale Vortragende nach Wien gebracht, deren Beiträge
aufgezeichnet wurden und veröffentlicht werden sollen. Angesichts der
zahlreichen engen Kooperationen mit Filmmuseum, Viennale, der
Akademie des Österreichischen Films und weiteren Partnern ist Ebner
um die Zukunft nicht bang: "Das Jubiläumsjahr 2013 kann kommen!" Mit
der Festivalausgabe im kommenden Jahr feiert VIS sein zehnjähriges
Bestehen.
(SERVICE - http://www.viennashorts.com)
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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Naomi Hund, Friederike Rotermund
mailto:[email protected]
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