• 11.06.2012, 09:54:32
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FMK: Mit dem Handy smart im Urlaub

Roamingangebote der Mobilfunkbetreiber nutzen, Euro-Notruf 112 speichern

Wien (OTS) - Auch im Urlaub ist das Handy immer mit dabei. Der
kostenfreie Euro-Notruf 112 bringt auf der einen Seite Sicherheit,
auf der anderen bleibt der Kontakt mit Freunden und Familie aufrecht.
Das FMK hat die wichtigsten Tipps für Urlauber zusammengefasst:

Das Handy als Troubleshooter - mit dem Euro-Notruf 112
Der wichtigste Aspekt des Handys im Urlaub ist die Möglichkeit, im
Falle eines Falles einen Notruf schnell abzusetzen. Die
Euro-Notruf-Nummer 112 sollte eingespeichert werden. Der Euro-Notruf
112 ist kostenlos, funktioniert in allen EU-Ländern, in Island,
Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Mazedonien, Montenegro, Norwegen,
der Schweiz, Serbien und in der Ukraine und kann auch ohne Vertrag
oder Guthaben genutzt werden.

Neue Roaming-Tarife

Ab Juli 2012 gelten neue, einheitliche Tarife in der EU: Anrufe im
EU-Ausland in andere Länder der EU kosten maximal 35 Cent pro Minute.
Die Kosten für ankommende Anrufe betragen 10 Cent. SMS versenden
kostet maximal 10 Cent, der Empfang ist kostenlos. Auch Datenroaming
ist günstiger geworden: Pro Megabite werden maximal 83 Cent
verrechnet. Wenn gesamt EUR 60,- für Datenroaming in der EU erreicht
werden, wird die Datenverbindung automatisch unterbrochen. Ein
Überschreiten dieses Betrages ist nur nach aktiver Bestätigung
möglich. In jedem Fall sollte man die automatischen Software-Updates
von Apps deaktivieren, denn das benötigt meist höheres Datenvolumen.
Unser Tipp: Wenn immer verfügbar, WLAN-Hotspots nutzen!

Roamingpakete nutzen

Alle Mobilfunkbetreiber bieten attraktive Roamingpakete an, die es
ermöglichen, zu einem noch günstigeren Fixpreis eine bestimmte Anzahl
von Gesprächsminuten und SMS im Ausland ohne weitere Gebühren zu
konsumieren. Alle Informationen dazu findet man auf den
Internetseiten der Betreiber.

Datenroaming - mit Smartphone oder Laptop auf Reisen

Auch für das Surfen im Urlaub gibt es von allen Betreibern
günstige Datenroaming-Pakete. Für alle, die kein Paket kaufen, gilt
schon seit dem vorigen Jahr eine Obergrenze von EUR 60,-
Datenvolumens-Verrechnung in 37 Ländern in Europa. Achtung: Auch die
beliebten "Apps" können Datentraffic verursachen! Will man das
ausschließen, empfiehlt es sich, das Datenroaming nur dann
zuzulassen, wenn man aktiv über das Mobilfunknetz Daten austauschen
möchte.

Sind die Kids auch im Urlaub online?

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die möglichen Kosten, die
entstehen können. Bei großen Down- und Upload-Volumen, etwa von
Urlaubsbildern oder -Videos sollten WLAN-Hotspots genutzt werden. Für
die beliebten Kurz- und Statusmeldungen in Social Networks eignet
sich eines der günstigen Datenroaming-Pakete der Betreiber.

Mobilbox außerhalb der EU nur aktivieren, wenn unbedingt
notwendig oder im Raoming-Paket inkludiert

Bei aktivierter Mobilbox fallen Roaminggebühren an, wenn ein
Anrufer zur Box weitergeleitet wird. Deshalb empfiehlt das FMK, die
Mobilbox vor dem Urlaub (!) zu deaktivieren. Bei einem nicht
angenommen Anruf wird die Rufnummer in der Anrufliste angezeigt. So
weiß man zumindest, wer angerufen hat.

Seit Juli 2010 ist innerhalb der EU, in Norwegen, Island und
Liechtenstein der Empfang von Sprachnachrichten auf die Mailbox
gratis. Nur für das Abhören von Nachrichten sowie Rufumleitungen auf
andere Nummern entstehen Roaming-Gebühren. Außerhalb dieser Länder
ist der Empfang von Nachrichten auf die Mailbox allerdings
kostenpflichtig.

Vorsicht bei E-Mail Push & Pull

Wer über keines der attraktiven Datenroaming-Pakte verfügt, sollte
diese Funktion nur aktivieren, wenn es notwendig ist. Das verbrauchte
Datenvolumen hängt von der Größe der Mails ab, die erst nach Empfang
kontrolliert werden kann.

Achtung bei Handydiebstahl

Aktivieren Sie die Handysperre mittels PIN-Code, um unberechtigte
Nutzung zu verhindern. Sollte Ihr Handy abhanden kommen, lassen Sie
die SIM-Karte so schnell wie möglich sperren. Die Rufnummer des
Kundenservice des Betreibers und, falls nötig, das Kundenkennwort,
sollten Sie natürlich nicht nur im Handy speichern, das bringt wenig,
wenn es verloren gegangen ist. Im Falle eines Verlustes oder
Diebstahls wird Ihnen von der Hotline geholfen, die Ihnen alle
notwendigen Schritte erklärt. Gegen Vorlage der Diebstahls- oder
Verlustbestätigung erhält man bei seinem Betreiber eine
Ersatz-SIM-Karte.

Internationale Vorwahlen einspeichern

Gespeicherte Rufnummern funktionieren im Ausland nur im
internationalen Format: aus beispielsweise 06(...) wird +436(...).

Wenn das Handy baden geht, den Akku entfernen

Wird das Handy nass, muss sofort der Akku entfernt werden.
Anderenfalls droht ein Kurzschluss. Danach lässt man das Mobiltelefon
am besten an der Luft trocknen. Bitte nicht den Fön zum Trocknen
verwenden, denn Hitze tut den Handys nicht gut. Ein altes Hausmittel:
Feuchte Handys am besten in ein mit Reis gefülltes Glas geben - der
Reis saugt die Feuchtigkeit auf.

Kein Sonnenbad für`s Handy

Das Handy niemals in der prallen Sonne liegen lassen. Dies kann
die Flüssigkristalle in der Anzeige beschädigen und zu Fehlfunktionen
führen. Ebenso entlädt Hitze den Akku schneller und verkürzt die
Lebenszeit des Geräts.

Das Mobiltelefon ist nicht sandkistentauglich

Auch Sand kann dem Mobiltelefon schaden, wenn er sich in der
Tastatur und den Steckverbindungen festsetzt. Hier hilft nur die
Reinigung mit einem sehr feinen Pinsel. Idealerweise sollte das Handy
in einer wasserdichten Box (erhältlich in jedem Sportgeschäft)
aufbewahrt werden, dann ist es optimal vor Nässe und Sand geschützt.

Rückfragehinweis:

Gregor Wagner
   Pressesprecher
   Forum Mobilkommunikation - FMK
   Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
   Mobil: +43 664 619 25 12
   Fix: +43 1 588 39 15
   Fax: +43 1 586 69 71
   Email: [email protected]
   Website: www.fmk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMK

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