- 11.06.2012, 08:30:31
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Glücksspiel: Willkürherrschaft der Ignoranten!
Ohne Rücksicht auf Konsequenzen wird unkontrollierbares Glücksspiel durch die Vorgangsweise von Politik und Behörden extra gefördert!
Wien (OTS) - Die unausweichlichen Folgen dieser Ignoranz sind
leicht nachzuvollziehen: Durch die rasche Verbreitung der passenden,
technischen Mittel, wie Tablets und Smartphones, wird der Zugang zum
Glücksspiel immer schneller und einfacher in der individuellen,
unkontrollierbaren Privatsphäre landen. Auch die neuen, digital
angesteuerten, Zahlsysteme sind nicht kontrollierbar.
Der totale Absturz der Videounterhaltungsautomaten in den 80er
Jahren, welche durch preiswerte Spielkonsolen für die Privathaushalte
fast vollständig und auf Dauer abgelöst wurden, zeigt sehr gut auf,
wohin auch die Reise des Glücksspiels insgesamt in den nächsten
Jahren gehen wird. Nur eine ganz geringe Zahl, meist voluminöser und
exotischer, Videounterhaltungsautomaten fristen heute noch ein, kaum
rentables bis unrentables, Nischendasein in ganz wenigen Spielhallen.
An Hand der Vergnügungssteuereinnahmen des Magistrats der Stadt Wien
lässt sich der dauerhafte Niedergang solcher Videospielautomaten
Jahr für Jahr drastisch nachverfolgen.
Unterstützt und sogar noch beschleunigt wird dieser Trend ins
Private durch die naive und primitive Manipulation auf dem, bzw. des
österreichischen Glücksspielmarkt(es).
Dafür werden im Finanzministerium, auch im erneuerten
Glücksspielgesetz, Europarechtswidrigkeiten ignoriert und
Verfassungswidrigkeiten billigend in Kauf genommen!
Die Vertreibung der Konsumenten in unkontrollierbare Bereiche, die
zur Steuerflucht geradezu animieren, werden regelrecht provoziert.
Unter Vorwänden, wie "Spielerschutz" (für eine winzige, gefährdete
Minderheit), mit, für Konsumenten nachteiligen, technischen
Einzelheiten und total einseitigen, sogar unlogischen
Überwachungsmaßnahmen, wird der kontrollierbare, hohe Steuern
zahlende Glücksspielmarkt zu Gunsten unkontrollierbarer Bereiche
weiter reduziert.
Nachher wird "man" klüger sein. Besser wäre es gewesen, vorher auf
seriöse Experten, statt auf gekaufte Manipulierer zu hören und sich
nicht skrupellosen Lobbyisten und hochbezahlten Agitatoren
auszuliefern.
Rückfragehinweis:
Helmut Kafka, Pressesprecher
Automatenverband.at
Tel.: 01 920 3333
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