Ephesos - Bundespräsident Fischer und Minister Töchterle besuchen traditionsreiche Grabung

Hochrangige Wissenschaftsdelegation am 16. und 17. Juni in Ephesos zu Gast

Wien (OTS) - Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besucht kommendes Wochenende gemeinsam mit Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle und einer hochrangigen Wissenschaftsdelegation die traditionsreiche Grabung in Ephesos. Am Programm des zweitägigen Besuchs am 16. und 17. Juni stehen u.a. ein Arbeitsessen mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül, die Besichtigung des historischen Stadtkerns von Ephesos, des Artemision, der Paulusgrotte, der Johannisbasilika in Selcuk sowie in Troja. Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Entdeckung des Hanghauses 2, das u.a. gut erhaltene Fresken und Mosaike aus der römischen Kaiserzeit ans Tageslischt brachte, ist ein Festakt mit dem türkischen Kultur- und Tourismusminister Ertugrul Günay sowie ein Konzert vor der Celsusbibliothek geplant. Die Führungen werden geleitet von Dr. Sabine Ladstätter, Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI). Die "Wissenschaftlerin des Jahres 2011" leitet die Grabung in Ephesos seit mehreren Jahren.

"Die Grabungen in Ephesos sind ein zentraler Bestandteil der österreichischen archäologischen Forschung. Hier konnten in den vergangenen Jahren bedeutende Entdeckungen gemacht und Erkenntnisse gewonnen werden. Darüber hinaus ist Ephesos ein gutes Beispiel für die wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Türkei", unterstrich Bundespräsident Fischer.

"Die archäologische Forschung in Österreich ist eng mit Ephesos verbunden", so Töchterle. Beeindruckend sei vor allem die "gelebte Interdisziplinarität und Internationalität", nahmen doch 2011 beispielsweise 216 Fachleute und Spezialisten aus 16 Ländern an der Grabung in Ephesos teil. Weiters hat sich Ephesos zu einem Besuchermagneten entwickelt: Im Jahr 2011 besuchten erstmals mehr als zwei Millionen Menschen die antike Stadt, das Hanghaus 2 hatte über 100.000 Besucher/innen. Österreich hat in den vergangenen zehn Jahren rund 11,5 Millionen Euro in die Forschungsaktivitäten in Ephesos investiert, davon rund sechs Millionen Euro für die Schutzüberdachung des Hanghauses 2. Aber auch private Mittel (u.a. von der "Ephesos Foundation", dem Verein "Gesellschaft der Freunde von Ephesos" und den beiden Stiftungen "American Society of Ephesus" und "Kaplan Foundation") werden lukriert.

Bundespräsident Fischer wird bei seinem Ephesos-Besuch von einer hochrangigen Delegation begleitet. Ihr gehören Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle, Vetmed-Rektorin Dr. Sonja Hammerschmid, TU-Rektorin Dr. Sabine Seidler, Festspiel-Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, ÖAW-Präsident Dr. Helmut Denk, ÖAW-Vizepräsidentin Dr. Sigrid Jalkotzy-Deger, FWF-Präsident Dr. Christoph Kratky, ZAMG-Direktor Dr. Michael Staudinger, Siemens-Vorstandsvorsitzender Ing. Wolfgang Hesoun (Präsident des Vereins "Gesellschaft der Freunde von Ephesos"), Casinos Austria-Generaldirektor Dr. Karl Stoss (Vizepräsident des Vereins "Gesellschaft der Freunde von Ephesos"), Christof Group-Vorstandsvorsitzender Johann Christof (Schriftführer des Vereins "Gesellschaft der Freunde von Ephesos") und OMV-Generaldirektor Dr. Gerhard Roiss an.

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