• 10.06.2012, 11:30:30
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Ephesos - Bundespräsident Fischer und Minister Töchterle besuchen traditionsreiche Grabung

Hochrangige Wissenschaftsdelegation am 16. und 17. Juni in Ephesos zu Gast

Wien (OTS) - Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besucht kommendes
Wochenende gemeinsam mit Wissenschafts- und Forschungsminister Dr.
Karlheinz Töchterle und einer hochrangigen Wissenschaftsdelegation
die traditionsreiche Grabung in Ephesos. Am Programm des zweitägigen
Besuchs am 16. und 17. Juni stehen u.a. ein Arbeitsessen mit dem
türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül, die Besichtigung des
historischen Stadtkerns von Ephesos, des Artemision, der
Paulusgrotte, der Johannisbasilika in Selcuk sowie in Troja.
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Entdeckung des Hanghauses 2,
das u.a. gut erhaltene Fresken und Mosaike aus der römischen
Kaiserzeit ans Tageslischt brachte, ist ein Festakt mit dem
türkischen Kultur- und Tourismusminister Ertugrul Günay sowie ein
Konzert vor der Celsusbibliothek geplant. Die Führungen werden
geleitet von Dr. Sabine Ladstätter, Direktorin des Österreichischen
Archäologischen Instituts (ÖAI). Die "Wissenschaftlerin des Jahres
2011" leitet die Grabung in Ephesos seit mehreren Jahren.

"Die Grabungen in Ephesos sind ein zentraler Bestandteil der
österreichischen archäologischen Forschung. Hier konnten in den
vergangenen Jahren bedeutende Entdeckungen gemacht und Erkenntnisse
gewonnen werden. Darüber hinaus ist Ephesos ein gutes Beispiel für
die wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit zwischen
Österreich und der Türkei", unterstrich Bundespräsident Fischer.

"Die archäologische Forschung in Österreich ist eng mit Ephesos
verbunden", so Töchterle. Beeindruckend sei vor allem die "gelebte
Interdisziplinarität und Internationalität", nahmen doch 2011
beispielsweise 216 Fachleute und Spezialisten aus 16 Ländern an der
Grabung in Ephesos teil. Weiters hat sich Ephesos zu einem
Besuchermagneten entwickelt: Im Jahr 2011 besuchten erstmals mehr als
zwei Millionen Menschen die antike Stadt, das Hanghaus 2 hatte über
100.000 Besucher/innen. Österreich hat in den vergangenen zehn Jahren
rund 11,5 Millionen Euro in die Forschungsaktivitäten in Ephesos
investiert, davon rund sechs Millionen Euro für die Schutzüberdachung
des Hanghauses 2. Aber auch private Mittel (u.a. von der "Ephesos
Foundation", dem Verein "Gesellschaft der Freunde von Ephesos" und
den beiden Stiftungen "American Society of Ephesus" und "Kaplan
Foundation") werden lukriert.

Bundespräsident Fischer wird bei seinem Ephesos-Besuch von einer
hochrangigen Delegation begleitet. Ihr gehören Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle, Vetmed-Rektorin Dr. Sonja
Hammerschmid, TU-Rektorin Dr. Sabine Seidler, Festspiel-Präsidentin
Dr. Helga Rabl-Stadler, ÖAW-Präsident Dr. Helmut Denk,
ÖAW-Vizepräsidentin Dr. Sigrid Jalkotzy-Deger, FWF-Präsident Dr.
Christoph Kratky, ZAMG-Direktor Dr. Michael Staudinger,
Siemens-Vorstandsvorsitzender Ing. Wolfgang Hesoun (Präsident des
Vereins "Gesellschaft der Freunde von Ephesos"), Casinos
Austria-Generaldirektor Dr. Karl Stoss (Vizepräsident des Vereins
"Gesellschaft der Freunde von Ephesos"), Christof
Group-Vorstandsvorsitzender Johann Christof (Schriftführer des
Vereins "Gesellschaft der Freunde von Ephesos") und
OMV-Generaldirektor Dr. Gerhard Roiss an.

Rückfragehinweis:

Astrid Salmhofer
   Sprecherin von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
   Tel.: +43 1 53422 251
   Mobil: +43 664 6257050
   
   Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto: [email protected]
   www.bmwf.gv.at

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