- 06.06.2012, 16:57:36
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Adensamer: Heinisch-Hoseks Vorschlag bedeutet Verstaatlichung der Erziehung
Innerfamiliäre Betreuung von Kleinkindern muss vor öffentlichen Kleinkinderbetreuungsstätten stehen Wien (OTS) - "Kinderkrippen sind Stress für Kinder und machen akut und chronisch krank." Mit dieser Aussage hat der deutsche Kinder- und Jugendarzt Dr. Rainer Böhm vor zwei Monaten in einem bemerkenswerten Artikel der FAZ (Frankfurter Allgemeinen Zeitung) aufgerüttelt. Ganz besonders Kinder unter zwei Jahren seien von negativen Langzeitfolgen betroffen. "Während in Deutschland die Problematik einer zu frühen institutionellen Kinderbetreuung diskutiert wird, verlangt in Österreich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek flächendeckende Kinderbetreuungsplätze ab null (!) Jahren. Familien brauchen Politiker und Politikerinnen, die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Eltern nach bestem Wissen und Gewissen in den ersten drei Lebensjahren ihrer Kinder selbst über die Erziehung und Betreuung entscheiden können. Dass Heinisch-Hosek Betreuungsplätze für Null- bis Dreijährige massiv ausbauen will, ist eine untragbare Einmischung der Politik in die Privatsphäre der Familien", ist LAbg. Erika Adensamer, Präsidentin der NÖ Familieninteressenvertretung, über die starke Missachtung des Subsidiaritätsprinzips seitens der Ministerin empört. "Aufgabe von verantwortungsvollen Politikern und Politikerinnen ist es, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Eltern ohne finanziellen Druck entscheiden können, ob sie Kleinkinder im Familienverband oder außerhäuslich betreuen lassen", betont Adensamer und verweist auf die Familienstudie der Interessenvertretung der NÖ Familien. Aus dieser geht hervor, dass über 90 Prozent der Eltern ihre Kinder bis 2 1/2 Jahren selber betreuen wollen. Daher fordert Adensamer leistbare innerfamiliäre Kinderbetreuung! Und für all jene, die sich gezwungen sehen, arbeiten zu gehen, sollte die Einrichtung der Tagesmütter bevorzugt und auf Bundesebene massiv gefördert werden, sodass Tagesmütter als familien-ähnlichste Betreuungs-Alternative auch davon gut leben können. Übrigens: Was Heinisch-Hosek vorschwebt, wurde im Kommunismus Jahrzehnte lang praktiziert, als Kinder ab der Geburt von öffentlichen Betreuungseinrichtungen erzogen wurden, damit die Mütter wieder dem Staat zur Verfügung standen. Erst nach dem Zerfall des Ostblocks gestand man sich öffentlich ein, dass diese Vorgangsweise wider die Natur war und jeglichen sozialen Kitt aufgelöst hat. Rückfragehinweis: ~ Interessenvertretung der NÖ Familien Landhausplatz 1, Haus 1, Top 2 3109 St. Pölten Tel.: +432742/9005-16494 FAX: 16290 Mail: [email protected] www.interessen-noefamilien.at ~ Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/11449/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0266 2012-06-06/16:57 061657 Jun 12
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