- 06.06.2012, 10:09:47
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Barbara Rosenkranz zur Familienbehilfe: Heinisch-Hosek will es nicht verstehen.
Wahlfreiheit statt Betreuungszwang!
St. Pölten (OTS) - Das von Frauenministerin Heinisch-Hosek
vorgestellte Einspar-Modell bei der Familienbeihilfe wird von der
freiheitlichen Landesrätin Barbara Rosenkranz scharf kritisiert. Der
Kahlschlag der SPÖ-Ministerin sieht u.a. vor, das Schulstartgeld für
Sechs- bis 15-Jährige, den Alleinverdienerabsetzbetrag, den
Kinderfreibetrag, den Freibetrag für Kinderbetreuungskosten sowie die
Mehrkindstaffel zu streichen.
"Heinisch-Hosek zeigt mit ihrer Idee, bei den Familien 150 Mio. Euro
einsparen zu wollen, zum wiederholten Mal, dass ihr der Wunsch der
Mütter und Familien vollkommen egal ist", so Rosenkranz.
Die Pläne der SPÖ-Frauenministerin, die längste (dreijährige)
Kindergeldvariante abzuschaffen, die Elternkarenz von derzeit sieben
auf vier Jahre zu verkürzen und die damit verbundene Absicht, Mütter
spätestens ein Jahr nach der Geburt eines Kindes wieder auf den
Arbeitsmarkt zu zwingen, gingen an den tatsächlichen Wünschen junger
Frauen und Eltern vorbei, ist Rosenkranz überzeugt.
"Der aktuelle Jugend-Monitor hat gezeigt, dass drei Viertel der 14-
bis 24-Jährigen eine Familie gründen und ihre Kinder unter drei
Jahren gern selbst betreuen wollen. Das ist nicht die erste Studie,
die beweist, dass die Regierungsparteien die tatsächlichen
Lebensplanungen junger Menschen komplett ignorieren. Doch anstatt
sich zu entsprechend zu korrigieren, beharren SPÖ und ÖVP weiter auf
Vorgaben aus Brüssel, die die flächendeckende staatliche
Kleinstkinderbetreuung ab einem Jahr zum Ziel haben."
Laut der Frauenministerin verlöre trotz der massiven Streichung -
praktisch - niemand Geld. Barbara Rosenkranz hält diese Behauptung
Heinisch-Hoseks für eine Verhöhnung der österreichischen Familien.
"Die Arroganz und Ignoranz der SPÖ-Ministerin ist kaum zu überbieten.
Mit ihrer jüngsten mit Aussage, Sie verstehe nicht warum Mütter bei
ihrem Kind bleiben wollten, hat sie ihre Einstellung unter Beweis
gestellt: Sie will Familien auch gegen ihren Willen durch
wirtschaftlichen Druck in ihr Modell der Kleinstkinderbetreuung
zwängen. Tatsächlich aber brauchen wir endlich echte Wahlfreiheit für
Mütter und kein Zwangskorsett für Familien. Das Rückgrat unserer
Gesellschaft, die Familie, darf nicht länger als Problemfall mit
Einsparmöglichkeit betrachtet werden", schließt Rosenkranz.
Rückfragehinweis:
Büro LR Barbara Rosenkranz
Daniel Tapp, M.A.
02742/9005-13759
[email protected]
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